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Zoltan Stieber geht zum HSV – Holt die SpVgg Greuther Fürth Kacper Przybylko?

Nach der vor eineinhalb Wochen unglücklich verlorenen Relegation gegen den Hamburger SV stecken die Verantwortlichen der SpVgg Greuther Fürth längst schon in der intensiven Detailplanung für die kommende Saison, in der mit Marco Stiepermann (Energie Cottbus), Johannes Wurtz (SV Werder Bremen), Orkan Cinar (VfL Wolfsburg) und Malcolm Cacutalua (Bayer Leverkusen) bereits vier sichere Neuzugänge das grün-weiße Trikot mit dem Kleeblatt überstreifen werden.

Bei diesem Quartett an Neuzugängen soll und wird es aber sicherlich nicht bleiben, zumal nach Mergim Mavraj (1. FC Köln) mit Zoltan Stieber nun ein weiterer Leistungsträger den Verein ausgerechnet in Richtung HSV verlassen hat. „Die Entscheidung Zoltan ziehen zu lassen war nicht einfach. Wir haben aber auf der offensiven Außenbahn junge Spieler mit enormem Potential, die dieses auch schon gezeigt haben“, begründete Präsident Helmut Hack, warum der Top-Scorer der abgelaufenen Spielzeit trotz laufenden Vertrages die Freigabe erhalten hat.

Die Ablöse für Stieber, über die offiziell Stillschweigen vereinbart wurde, soll dem Vernehmen nach bei rund 1,2 Millionen Euro liegen. Zumindest ein Teil dieses Geldes dürfte gleich wieder in Neuzugänge investiert werden, wobei nach Informationen des „Westfalen Blatt“ Kacper Przybylko ein heißer Kandidat sein soll. Mit dem polnischen U21-Nationalspieler, den der 1. FC Köln in der abgelaufenen Rückrunde an Arminia Bielefeld verliehen hatte, soll sich Fürth bereits einig sein.

Allerdings ist noch offen, ob eine Einigung auch mit dem 1. FC Köln gelingt, der Przybylko zwar grundsätzlich abgeben möchte, aber eine Ablösevorstellung von 500.000 Euro haben soll.

Der 21 Jahre alte Przybylko erzielte in 14 Zweitligs-Spielen für Bielefeld vier Treffer und war auch im Relegations-Rückspiel gegen den SV Darmstadt 98 erfolgreich. Für den Klassenerhalt und damit einen wohl wahrscheinlichen Verbleib in Bielefeld waren aber auch die Tore Przybylkos zu wenig.

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