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Wieder nur 1:1 – VfL Bochum dennoch mit der Entwicklung zufrieden

Der VfL Bochum hat es nach drei Jahren im Tabellenkeller und dem zweimal nur knapp vermiedenen Abstieg in die Drittklassigkeit geschafft, sich im Sommer neu aufzustellen und mit nahezu allen Neuzugängen einen Volltreffer zu landen. Die Mannschaft von Trainer Peter Neururer, der in der Regel mit sieben Neuzugängen in der Startelf beginnt, steht mit 13 Punkten aus den ersten sieben Spielen auf Rang vier, weist allerdings eine bemerkenswerte Bilanz auf.

Denn während der VfL bei Erzgebirge Aue (5:1), bei Eintracht Braunschweig (2:1) und beim FSV Frankfurt (5:1) alle drei bisherigen Auswärtsspiele gewonnen hat, wartet die Neururer-Elf im eigenen Stadion noch auf den ersten Dreier. Zwar gelang in der ersten Runde des DFB-Pokals ein 2:0 gegen den VfB Stuttgart, doch in der Liga reichte es gegen die SpVgg Greuther Fürth, den 1. FC Union Berlin, den Karlsruher SC und nun am gestrigen Donnerstag auch gegen Fortuna Düsseldorf jeweils nur zu einem 1:1.

Trotz der ausbaufähigen Heimbilanz, die schon in den letzten beiden Jahren mit jeweils nur fünf Siegen das große Manko des Revierklubs war, herrscht rund um den VfL allenthalben Zufriedenheit mit dem Verlauf der bisherigen Saison. So war Coach Neururer auch nach dem Remis gegen Düsseldorf, als vielfach von einer Enttäuschung gesprochen wurde, darum bemüht, die Erwartungen zu bremsen: „Wir wissen, wo wir her kommen, und können die Situation richtig einschätzen. Es gab zwar keinen Heimsieg, aber wir sind gegen einen sehr guten Gegner weiterhin ungeschlagen geblieben.“

In den kommenden Wochen wird sich nun aber wohl endgültig zeigen, wohin der Weg des VfL führt. Zunächst steht das schwere Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim an, ehe in den folgenden Heimspielen gegen den 1. FC Nürnberg und den SV Darmstadt 98 im eigenen Stadion der Bock umgestoßen werden soll.

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