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Wieder ein Torwartproblem beim 1. FC Nürnberg – Raphael Schäfer fehlt wochenlang

Gerade erst hat sich Rene Weiler darauf festgelegt, dass ab sofort wieder Raphael Schäfer die Nummer eins im Tor des 1. FC Nürnberg ist, da plagt den Schweizer Fußball-Lehrer wieder ein Torwartproblem und zwar ein noch größeres als bislang. Denn Schäfer musste am Samstag in der Partie gegen den FSV Frankfurt, an deren Ende wegen einer schwachen Chancenverwertung und eines noch schwächeren Schiedsrichtergespannes nur ein enttäuschendes 1:1 stand, schon nach 18 Minuten ausgewechselt werden. Wie sich tags darauf bei einer MRT-Untersuchung herausstellte, erlitt der 36 Jahre alte Schlussmann einen schweren Muskelfaserriss in der Wade, der eine Zwangspause von mindestens sechs Wochen zur Folge hat.

Für Schäfer dürfte damit das Fußballjahr 2015 gelaufen sein, ist doch wenig wahrscheinlich, dass Coach Weiler nach der Rückkehr des Routiniers Anfang oder Mitte Dezember für die letzten Spiele vor Weihnachten nochmal einen Torwarttausch vornimmt.

Wer bis dahin im Club-Kasten stehen wird, ist indes völlig offen. Der als Nummer eins vom VfB Stuttgart geholte Thorsten Kirschbaum verlor nach einigen Wacklern durchaus nachvollziehbarerweise seinen Stammplatz und erhielt am Wochenende eine schöpferische Pause. Dafür stand wieder Patrick Rakovsky als Nummer zwei im Aufgebot, dem im Frühjahr von Weiler nach ebenfalls einigen schwächeren Spielen das Vertrauen entzogen worden war. Und der 22-Jährige hinterließ nun auch gegen Frankfurt nicht den sichersten Eindruck, was einen Vorgeschmack auf die nächsten Spiele gab.

Denn egal ob sich Weiler für Rakovsky oder Kirschbaum entscheidet, es wird in jedem Fall ein Schlussmann mit angeknackstem Selbstvertrauen auflaufen, der schon mit der kleinsten Unsicherheit ein Raunen bei den Zuschauern hervorrufen dürfte. Wahrlich keine leichte Aufgabe für Weiler, der sich erst im Laufe der Woche festlegen will, wer sein Vertrauen genießt.

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