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Wie lange bleibt Tomas Oral noch Trainer beim KSC?

Der Trend beim Karlsruher SC zeigt seit Wochen nur in eine Richtung – nach unten. Die Badener haben aus den letzten fünf Spielen nur einen Punkt geholt und bleiben nach dem 1:2 am Freitagabend gegen die SpVgg Greuther Fürth weiterhin im Tabellenkeller hängen.

Nachdem vorvergangene Woche schon die Trennung von Sportdirektor Jens Todt verkündet worden war, der seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern wollte, fordern immer mehr Fans auch den Rauswurf des erst im Sommer verpflichteten Trainers Tomas Oral, der mit nur zwölf Punkten aus den ersten 15 Spielen kaum Argumente auf seiner Seite hat und sich letzte Woche vor dem 0:0 im Derby beim 1. FC Kaiserslautern mit der Verbannung von Teammanager Burkhard Reich auch intern keine Freunde machte.

Der neue Sportdirektor Oliver Kreuzer, der erst seit Donnerstag im Amt ist, wollte sich nach dem Abpfiff gegen Fürth bei „Sky“ nicht wirklich in die Karten schauen lassen und hielt sich alle Möglichkeiten offen: “Dass Unruhe da ist ist klar . Aber ich muss ja frei von Emotionen und Regungen Entscheidungen treffen und das werden wir tun.”

Die Tendenz dürfte aber dahin gehen, dass Oral auch kommende Woche im Spiel bei Dynamo Dresden noch in verantwortlicher Position auf der Bank sitzen wird. Dafür spricht auf jeden Fall die Aussage von Präsident Ingo Wellenreuther, der sich auf „abseits-ka“ zumindest zwischen den Zeilen hinter den Trainer stellte: “Ich kann den Unmut schon verstehen, aber jeder der schreit Trainer raus, der soll sich überlegen, ob ein anderer Trainer die ersten zwei Fehler verhindert hätte und ob es der Mannschaft hilft. Da sind Spieler auf dem Platz, die sind 18, 19, 20 Jahre.“

Letztlich obliegt die Entscheidung aber Kreuzer, der wohl auch nicht nach nur wenigen Tagen im Amt schon den Trainer wechseln will.

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