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Vladimir Rankovic auf Leihbasis zu Erzgebirge Aue – Folgt Clemens Fandrich?

Angesichts der jeden Tag rot leuchtenden Laterne, die den FC Erzgebirge Aue in der Winterpause begleitet, ist es unschwer nachzuvollziehen, dass sich die Sachsen in diesen Tagen intensiv nach Verstärkungen umsehen, mit denen der Klassenerhalt in den verbleibenden 15 Saisonspielen doch noch realisiert werden soll.

Der erste Neue steht nun schon fest. Die offizielle Bestätigung per Pressemeldung steht zwar noch aus, doch hat Trainer Tomislav Stipic bereits bestätigt, dass Vladimir Rankovic von Hannover 96 bis zum Ende der Saison ausgeliehen wird. „Es ist sicherlich sinnvoll, wenn er zu einem Klub geht, bei dem seine Chancen auf Einsätze höher sind“, lässt auch der Kommentar von 96-Manager Dirk Dufner keinen Zweifel daran, dass die Ausleihe umittelbar vor dem Abschluss steht.

Der 21-Jährige, der sowohl als Rechtsverteidiger als auch im rechten Mittelfeld spielen kann, war erst im Sommer vom FC Bayern München II nach Hannover gewechselt, dort aber über Einsätze in der zweiten Mannschaft nicht hinausgekommen. In Aue unternimmt Rankovic nun einen neuen Anlauf im Profifußball, wobei zumindest aktuell eine Rückkehr nach Hannover angedacht ist, wo sein Vertrag noch bis 2017 läuft.

Unterdessen hat man in Aue die Hoffnung noch nicht aufgegeben, auch Clemens Fandrich für die Rückrunde ins Erzgebirge lotsen zu können. Der Mittelfeldspieler spielt bei RB Leipzig nur eine untergeordnete Rolle, doch derzeit stehen laut Coach Stipic noch die Leihgebühr und das Gehalt Fandrichs einer Einigung im Weg. Sollte Leipzig dazu bereit sein, einen Teil des Gehaltes von Fandrich weiterzubezahlen und auf eine Leihgebühr zu verzichten, könnten beide Seiten doch noch zueinander finden. Eine feste Verpflichtung ist für Aue aus wirtschaftlichen Gründen derweil so gut wie ausgeschlossen.

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