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VfR Aalen mit bewährtem Torwart-Gespann in die neue Saison? – Daniel Bernhardt zögert noch

Nachdem er 2011/12 als Stammkeeper maßgeblichen Anteil am erstmaligen Aufstieg des VfR Aalen in die Bundesliga hatte und vergangene Saison immerhin noch zwölfmal zum Einsatz kam, musste sich Daniel Bernhardt in der laufenden Spielzeit bis zum 28. Spieltag begnügen, ehe er erstmals auflaufen durfte, weil die etatmäßige Nummer eins des VfR, Jasmin Fejzic, grippebedingt passen musste.

Beim 0:0 bei Arminia Bielefeld, mit dem Aalen den Vorsprung auf die Abstiegszone von sieben Punkten wahrte, lief Bernhardt gleich zu großer Form auf und rettete seiner Mannschaft den einen Punkt, was Trainer Stefan Ruthenbeck zu einem eindeutigen Statement veranlasste: „Das ist die einzige Position, auf der wir ein Luxusproblem haben.“

Ob das in der kommenden Saison auch noch so ist, steht allerdings noch nicht fest. Zwar sprach Ruthenbeck in Bielefeld davon, mit dem bewährtem Torwart-Gespann in die neue Spielzeit gehen zu wollen, doch während Fejzic seinen Vertrag bereits bis 2016 verlängert hat, endet das Arbeitspapier von Bernhardt nach aktuellem Stand am 30. Juni.

Und noch hat sich der 28-Jährige trotz der Wertschätzung auch als Nummer zwei noch nicht dafür entschieden, auf der Ostalb zu bleiben. Dass Bernhardt aber von „guten Gesprächen“ berichtet, deutet darauf hin, dass der Schlussmann dem VfR weiterhin treu bleiben wird, wobei er in der „Schwäbischen Post“ schon vorab ankündigte, sich in diesem Fall nicht mit der Reservistenrolle begnügen zu wollen: „Wenn ich bleibe, werden die Karten im Sommer neu gemischt. Dann werde ich einen neuen Versuch starten, die Nummer eins zu werden.“

Gegen diese Art von Motivation und einen weiterhin auf hohem Niveau tobenden Konkurrenzkampf dürfte man in Aalen indes kaum etwas einzuwenden haben.

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