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VfR Aalen kann Punktabzug vermeiden – Ademi und Korte ausgeliehen

In seinem dritten Zweitliga-Jahr der Vereinsgeschichte ist der VfR Aalen dem Abstieg in die dritte Liga so nahe wie nie zuvor. Die Mannschaft von Trainer Stefan Ruthenbeck überwintert auf Relegationsplatz 16 und gilt nicht zuletzt wegen der starken Konkurrenz im Tabellenkeller wie den FC St. Pauli oder den TSV 1860 München als heißer Abstiegskandidat.

Das wissen natürlich auch die Verantwortlichen in Aalen, die nun aber erst einmal erleichtert sind, weil aller Voraussicht nach kein Punktabzug droht. Denn wie der Verein am gestrigen Donnerstag mitteilte, konnte eine von der Deutschen Fußball Liga (DFL) prognostizierte Liquiditätslücke in Höhe von 431 000 Euro dank einer Bürgschaft von Präsident Berndt-Ulrich Scholz geschlossen werden.

Ohne Scholz, der nicht zum ersten Mal mit seinem Privatvermögen für den VfR einsteht, wären vermutlich auch die ersten beiden Neuzugänge dieser Winterpause kaum zu finanzieren gewesen. So aber konnte Coach Ruthenbeck schon Anfang der Woche mit Orhan Ademi und Gianluca Korte zwei neue Offensivkräfte begrüßen, die beide bis zum Ende der Saison auf Leihbasis von Eintracht Braunschweig auf die Ostalb wechseln.

Bei diesem Duo muss es auf Seiten der Neuzugänge indes nicht bleiben. So könnte mit Robert Schick auch noch ein Defensivspieler unter Vertrag genommen werden, der am Mittwoch bei der 2:3-Niederlage gegen die Stuttgarter Kickers als Probespieler zum Einsatz kam und auch am Samstag gegen den FV Illertissen noch einmal vorspielen soll. Der 21-Jährige darf den Halleschen FC verlassen und ist vielseitig einsetzbar. Eigentlich ist Schick zwar in erster Linie Linksverteidiger, wäre aber auch im linken Mittelfeld und wie von Trainer Ruthenbeck getestet in der Innenverteidigung eine Option. Ob es zum Transfer kommt, dürfte sich zeitnah nach dem Spiel gegen Illertissen entscheiden.

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