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VfR Aalen droht der Ausverkauf – Leistungsträger im Visier anderer Vereine

Nach den beiden 2:2-Unentschieden zu Hause gegen Erzgebirge Aue und Energie Cottbus ist der Vorsprung des VfR Aalen auf die Abstiegszone auf nur noch drei Punkte geschrumpft, die bei 13 ausstehenden Spielen natürlich nicht einmal ansatzweise ein Ruhekissen darstellen.

Die verbleibende Saison wird für den Klub von der Ostalb daher schon schwer genug, doch die vielleicht größte Herausforderung folgt erst im Anschluss, wenn der Kader für die Spielzeit danach zusammengestellt werden muss. Mit Enrico Valentini hat sich bereits der mit fünf Treffern beste Torschütze gegen eine Verlängerung und für einen Wechsel zu Liga-Rivalen entschieden und der Deutsch-Italiener wird wohl nicht der einzige Verlust eines Stammspielers bleiben.

Insgesamt laufen in Aalen nicht weniger als 17 Verträge aus, darunter auch die Arbeitspapiere von einer Reihe von Stammkräften. Während Torhüter Jasmin Fejzic und Kapitän Leandro Grech ihre Verträge bereits in den letzten Wochen jeweils bis 2016 verlängert haben, droht aktuell der Verlust von Daniel Buballa, Benjamin Hübner und Sascha Traut, also drei Vierteln der etatmäßigen Viererkette, sowie der Abgang von Mittelfeldspieler Manuel Junglas.

Für Rechtsverteidiger Traut und Innenverteidiger Hübner, die beide 20 von 21 Saisonspielen von Beginn an bestritten und jeweils nur eine Partie wegen einer Gelbsperre verpasst haben, soll sich der FC Ingolstadt mit Ex-Trainer Ralph Hasenhüttl interessieren. Und auch über Linksverteidiger Buballa soll man in Ingolstadt zumindest nachdenken, wobei der 23-Jährige sich auch in den Fokus eines Bundesligisten gespielt haben soll. Junglas wird derweil mit dem VfL Bochum in Verbindung gebracht.

Bei allen genannten Akteuren wird Aalen indes versuchen, eine Vertragsverlängerung zu realisieren. Dies gilt allerdings nicht für alle Spieler mit auslaufenden Kontrakten. So ist unwahrscheinlich, dass die Angreifer Cidimar und Marcel Reichwein ein neues Angebot erhalten.

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