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VfL Bochum testet südkoreanisches Stürmertalent – Einsatz auch im Testspiel

Mit dem enorm wichtigen 1:0 gegen den 1. FC Köln, das auf das nicht minder wichtige 1:0 bei Energie Cottbus folgte, hat sich der VfL Bochum auf Rang zehn vorgearbeitet und sich ein kleines Polster nach unten erarbeitet. Die Situation bleibt zwar angespannt, doch kann Trainer Peter Neururer nun in der Länderspielpause in aller Ruhe an den vorhandenen Defiziten arbeiten und zugleich auch einen möglichen Neuzugang unter die Lupe nehmen.

So stellt sich seit dem gestrigen Dienstag der 17 Jahre alte Südkoreaner Roan Kwon im Probetraining vor und versucht, sich für ein Engagement in Bochum zu empfehlen. Der erste Eindruck von Coach Neururer war dabei positiv: „Er spricht kein Wort Deutsch oder Englisch. Aber man sieht schon, dass der Junge Fußball spielen kann“, so Neururer gegenüber „Der Westen“.

Ob Kwon einen Vertrag erhält, ist jedoch dennoch fraglich. Dafür müsste der Angreifer schon sehr überzeugend auftreten und sich gleich als Alternative für die Profimannschaft empfehlen, denn aufgrund der internationalen Regularien wäre Kwon nicht für die zweite Mannschaft in der Regionalliga und auch nicht für die U19 spielberechtigt und könnte folglich keine Spielpraxis sammeln. Heute Abend im Testspiel beim finanziell angeschlagenen Rot-Weiß Ahlen soll Kwon mindestens eine Halbzeit lang spielen und seine Qualitäten unter Beweis stellen.

Sein Berater Thies Bliemeister, der neben Bochums Onur Bulut auch den Leverkusener Angreifer Heung-Min Son unter seinen Fittichen hat, würde Kwon generell in Deutschland sehen, wo der gerade mit schulischer und fußballerischer Ausbildung an der Daegun High School in Incheon fertige Stürmer den nächsten Schritt in seiner Karriere machen soll.

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