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VfB Stuttgart verkleinert den Kader

Nach nicht einmal einer Woche als Trainer des VfB Stuttgart hat Hannes Wolf bereits eine einscheidende Maßnahme verkündet. Der 35 Jahre alte Fußball-Lehrer, der am vergangenen Freitag beim 1:1 beim VfL Bochum just in seiner Heimatstadt seine Premiere als Profi-Coach feierte, hat den Kader des VfB verkleinert und wird fortan die tägliche Arbeit nur noch mit 23 Feldspielern und drei Torhütern bestreiten.

Mit Max Besuschkow, Mart Ristl, Marvin Wanitzek, Elva Caniggia und Joel Sonora trainieren fünf junge Spieler damit bis auf Weiteres nur noch mit der zweiten Mannschaft, die sich nach dem Abstieg aus der 3. Liga gerade in Regionalliga im Neuaufbau befindet. Von Dauer muss die Zurückstufung des Quintetts indes nicht sein, wie Wolf gegenüber dem „Kicker“ deutlich machte: „Wir wünschen uns, dass sie und alle anderen Spieler von unten Gas geben und sich aufdrängen.“

Der 18-jährige Nunoo Sarpei, der als Nicht-EU-Ausländer weder in der U 19 noch in der U 23 des VfB spielberechtigt ist, bleibt unterdessen im Profikader, um zumindest auf höchstem Niveau trainieren und sich so weiterentwickeln zu können.

Ein kleines Fragezeichen steht unterdessen vor dem Spiel am Montag gegen die SpVgg Greuther Fürth hinter Angreifer Simon Terodde, der nach einem vergangene Woche erlittenen Schlag auf die Wade aus dem Mannschaftstraining genommen wurde. Laut Wolf handelt es sich dabei aber um „eine reine Vorsichtsmaßnahme“, sodass Terodde am Montag einsatzfähig sein sollte. Allerdings nur dann, wenn nicht das Risiko einer schwereren Verletzung besteht. Ansonsten würde Wolf gegen Fürth lieber auf Terodde verzichten, der die Probleme danach in der folgenden Länderspielpause vollständig auskurieren könnte.

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