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VfB Stuttgart plant mit Trainer Jos Luhukay den Wiederaufstieg

Auch vier Tage nach dem Abstieg aus der Bundesliga herrscht rund um den VfB Stuttgart noch große Tristesse. Zumindest langsam mischt sich darunter aber auch Aufbruchstimmung. Dass nach dem Absturz kaum ein Stein auf dem anderen bleiben würde, war klar. Und nun sind innerhalb weniger Tage sämtliche Gesichter des Abstieges weg.

Nach Trainer Jürgen Kramny, dessen bis 2017 laufender Vertrag nur für die Bundesliga Gültigkeit besessen hätte, der aber möglicherweise zur in die Regionalliga abgestiegenen zweiten Mannschaft zurückkehren wird, sind inzwischen auch der zurückgetretene Präsident Bernd Wahler und Sportvorstand Robin Dutt Geschichte. Dutt wurde vom Aufsichtsrat seiner Aufgaben entbunden, wobei Martin Schäfer in seiner Funktion als Vorsitzender des Kontrollgremiums auch betonte, dass Dutt nicht als der Alleinschuldige gesehen werden sollte. Gleichzeitig betonte Schäfer auch, dass eine personelle Neuaufstellung in diesem Bereich unausweichlich sei: „Letztendlich sind wir aber davon überzeugt, dass personelle Konsequenzen im sportlichen Bereich notwendig sind, um unbelastet und zielgerichtet die notwendigen Entscheidungen für eine Neuausrichtung treffen zu können.“

In Sachen Neuaufbau ist die vielleicht wichtigste Personalie seit dem gestrigen Dienstag schon geklärt. Neuer Trainer wird Jos Luhukay, der einst schon bei Hertha BSC bewiesen hat, einen abgestiegenen Traditionsklub nach oben führen zu können. Der Niederländer, der seit seiner Entlassung in Berlin vor gut einem Jahr ohne Job war, unterschrieb einen Vertrag über zwei Jahre und wird sich sicherlich sofort der Zusammenstellung eines schlagkräftigen Kaders widmen. Dass Filip Kostic und Timo Werner diesem noch angehören werden, ist nicht zu erwarten. Beide Offensivspieler werden den Verein wohl verlassen und insgesamt weit mehr als 20 Millionen Euro in die Kassen spülen. Geld, mit dem die in Liga zwei geringeren TV-Einnahmen kompensiert werden können.

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