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VfB Stuttgart mit Rückschlag auf dem Weg zurück in die Bundesliga

Nach den Siegen im DFB-Pokal beim FC 08 Homburg (3:0) und in der Liga beim SV Sandhausen (2:1) herrschte rund um den VfB Stuttgart in der Länderspielpause Zuversicht vor, zumal sich die Schwaben mit Takuma Asano, Benjamin Pavard und Carlos Mane auch noch drei Neuzugänge sichern konnten, die allesamt viel Potential mitbringen.

Abgesehen vom Japaner Asano fehlten die Neuen nach nur wenigen Tagen im Training am Freitagabend aber noch im Kader, als der VfB mit der 1:2-Niederlage vor eigenem Publikum gegen den 1. FC Heidenheim einen bitteren Rückschlag wegstecken musste. Bitter vor allem deshalb, weil die Niederlage gegen einen sehr diszipliniert verteidigenden Gegner nicht unverdient war. Stuttgart erlaubte sich in der Defensive, allen voran in der mit Toni Sunjic und Stephen Sama alles andere als sattelfesten Innenverteidigung mehrere Patzer und brachte nicht den nötigen Zug ins eigene Offensivspiel.

Vor allem deshalb, weil die VfB-Offensive oftmals den Sicherheitspass wählte, der indes längst nicht immer ankam. Der eine Viertelstunde vor dem Ende nach langer Verletzungspause erstmals wieder eingewechselte Weltmeister Kevin Großkreutz fand auch deshalb klare Worte: „Wir haben hier 55.000 Zuschauer im Stadion, dann bin ich kein Fußballer. Ich muss mich zeigen, ich muss Fußball spielen. Ich muss auch mal was riskieren – und wir haben das nicht getan. Und deswegen haben wir auch verloren.“

Auch Trainer Jos Luhukay, dem medial das nicht zu erkennende taktische Konzept sowie eine zu späte Einwechslung von Kreativkraft Alexandru Maxim vorgeworfen werden, wa spürbar enttäuschte, bemängelte die vielen Ballverluste und die noch fehlende Cleverness: „Einige Spieler bei uns müssen lernen, mit der Situation umzugehen, dass wir in den Spielen der Favorit sind. Nach dem Ausgleich haben wir zu schnell auf das zweite Tor gespielt und sind dann ausgekontert worden.“

Kommendes Wochenende beim 1. FC Kaiserslautern steht der VfB nun schon wieder unter Druck und sollte den Rückstand auf die Aufstiegsplätze besser nicht zu groß werden lassen.

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