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Verletzungssorgen beim SC Freiburg – Nach Petersen fällt auch Philipp aus

Knapp zwei Wochen vor dem Start in die Restrückrunde mit dem schweren Auswärtsspiel beim VfL Bochum plagen den SC Freiburg große Personalsorgen im Offensivbereich. Denn nur eine Woche, nachdem Torjäger Nils Petersen eine Sprunggelenksverletzung erlitt, die eine Pause von rund vier Wochen zur Folge hat, erwischte es beim mit 0:1 verlorenen Testspiel gegen den Karlsruher SC am gestrigen Sonntag auch Petersens Sturmpartner Maximilian Philipp.

Der 21 Jahre alte Angreifer, der es in dieser Saison bisher auf vier Tore und sieben Vorlagen bringt, musste gegen den KSC nach einem Zweikampf mit Dennis Kempe früh ausgewechselt und zu weitergehenden Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht werden. Eine genaue Diagnose gibt es zwar noch nicht, doch muss ein längerer Ausfall von Philipp befürchtet werden.

Eigentlich wollte der SC Freiburg nach der Verpflichtung des norwegischen Offensiv-Allrounders Havard Nielsen von Red Bull Salzburg in erster Linie noch einen Defensivspieler unter Vertrag nehmen, doch nun ließ Sportdirektor Jochen Saier am Wochenende durchblicken, womöglich kurzfristig auch in Sachen Offensive noch einmal tätig zu werden und in Kontakt zu mehreren potentiellen Neuzugängen zu stehen. Wer sich im Fokus des Sport-Clubs befindet, ist indes weder in Bezug auf den Angriff noch auf die Defensive durchgesickert.

Dafür berichtet „Bild“, dass Freiburg ein Auge auf Karlsruhes Mittelfeldspieler Jonas Meffert geworfen haben soll. KSC-Sportdirektor Jens Todt bestätigte, dass es mehrere Interessenten für den 21-Jährige gäbe, doch angesichts eines bis 2017 laufenden Vertrages ist ein Wechsel in der Winterpause eher unwahrscheinlich. Auch deshalb, weil Bayer Leverkusen eine Rückkaufoption auf Meffert besitzt und der KSC den Youngster auch im Sommer noch für gutes Geld verkaufen könnte. Ausgerechnet den badischen Rivalen im Aufstiegsrennen zu stärken, dürfte für den KSC kaum eine Option sein.

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