Home > News > Vereinsnachrichten > Verlässt Gabor Kiraly die Münchner Löwen? – Party-Affäre abgehakt

Verlässt Gabor Kiraly die Münchner Löwen? – Party-Affäre abgehakt

Beim TSV 1860 München hat sich zumindest die erste Aufregung um die Suspendierung von fünf Spielern gelegt. Und offenbar liegt den Verantwortlichen durchaus auch daran, dass das Thema zeitnah abgehakt werden kann. Dafür sprechen jedenfalls die Aussagen von Sportchef Gerhard Poschner, der den Fall drei Tage vor dem Pokalspiel der Sechziger bei Holstein Kiel zu den Akten gelegt hat: „Diese Geschichte ist seit heute morgen vom Tisch, die Spieler haben sich entschuldigt und ihre Geldstrafe akzeptiert. Damit ist das Thema erledigt für den Verein.“

Denkbar ist nun sogar, dass die zur U21 abkommandierten Daniel Adlung, Julian Weigl, Vitus Eicher und Yannick Stark in Kürze wieder zum Profikader gehören werden. Die Entscheidung darüber obliegt allerdings Trainer Ricardo Moniz, wie Poschner weiter erklärte: „Das liegt jetzt nicht mehr in meinem Bereich. Alles andere sind sportliche Entscheidungen. Wie es weitergeht, entscheidet der Trainer, die Mannschaft und die jeweiligen Spieler.“

Ob der fünfte zur zweiten Mannschaft verbannte Spieler ebenfalls zurückkehren wird, ist offen. Gabor Kiraly, der anders die vier anderen Akteure nicht wegen eines nächtlichen Ausflugs, sondern wegen eines Gerangels mit Gary Kagelmacher währed der 0:3-Niederlage gegen RB Leipzig verbannt wurde, bestätigte am heutigen Donnerstag eine Anfrage des FC Fulham und ließ mit seiner Aussage bei „Sky“ Raum für Spekulationen: „Ich will spielen, das ist ganz klar. Die jetzige Situation ist ungünstig.“

Für Trainer Moniz ist es allerdings kein Thema, den 38 Jahre alten Ungarn ziehen zu lassen: „Wir geben Gabor nicht ab, dann wären wir doch verrückt…“, so der niederländische Fußball-Lehrer wohl auch mit Blick darauf, dass mit Stefan Ortega und Vitus Eicher nur noch zwei sehr unerfahrene Torhüter zur Verfügung stehen. Dass die Löwen Kiraly kurzfristig zum englischen Zweitligisten ziehen lassen, ist nicht zu erwarten.

Über Vjeko