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Verlässt Denis Linsmayer den SV Sandhausen in Richtung Kaiserslautern?

Der SV Sandhausen hat es am Samstag mit der 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg verpasst, vorzeitig den entscheidenden Schritt zum Klassenerhalt zu machen. Am kommenden Wochenende steht die Mannschaft von Trainer Kenan Kocak deshalb bei den 2017 noch immer sieglosen Würzburger Kickers schon unter Druck, denn im Falle einer Niederlage könnte der aktuell mit vier Punkten noch einigermaßen komfortable Vorsprung auf den Relegationsplatz auf nur noch einen Zähler schrumpfen.

Und ein Endspiel am letzten Spieltag zu Hause gegen Hannover 96, das dann vielleicht unbedingt für den Aufstieg punkten muss, würde man in Sandhausen liebend gerne vermeiden.

Nicht erspart bleibt es dem SVS indes genau wie allen anderen abstiegsgefährdeten Klubs, auch eine Planung für die 3. Liga vorzulegen. Diese sieht in Sandhausen einen Etat von nur noch sechs Millionen Euro statt der aktuellen gut 14 Millionen Euro vor, was vor allem an den Wegfall von etwa fünf Millionen Euro TV-Geldern liegt. Dass der Abstieg in die Dritte Liga für Präsident Jürgen Machmeier „eine Katastrophe“ wäre, lässt sich anhand dieser Zahlen gut nachvollziehen.

Sollte es wirklich nicht für den Klassenerhalt reichen, wofür freilich zu eigenen Niederlagen auch noch entsprechende Ergebnisse der Konkurrenz kommen müssten, wären viele Leistungsträger nicht zu halten. Selbst im Falle des Klassenerhalts droht aber ein Aderlass, laufen doch unter anderem die Verträge von Andrew Wooten und Denis Linsmayer aus. Und beide haben andernorts Begehrlichkeiten geweckt. So hat laut einem Bericht des „Kicker“ der 1. FC Kaiserslautern Interesse an einer Rückkehr von Linsmayer, der vor vier Jahren den umgekehrten Weg gegangen ist und sich seitdem in Sandhausen gut entwickelt hat. Der 25-Jährige hat zuletzt offen gelassen, ob er ein schon seit Wochen vorliegendes Vertragsangebot annehmen oder eine neue Herausforderung suchen wird.

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