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Verbleib von Guido Burgstaller beim 1. FC Nürnberg weiter offen

Den 1. FC Nürnberg wird die finanzielle Misswirtschaft der letzten Jahre seit dem Abstieg 2014 noch eine ganze Weile begleiten. Der Schuldenberg der Franken ist enorm und auch wenn es in wirtschaftlicher Hinsicht zuletzt Fortschritte gab – so kann durch den Abbau von negativem Eigenkapital ein drohender Punktabzug in dieser Saison vermieden werden – ist der Rahmen noch immer eng gesteckt.

Daher würde Sportvorstand Andreas Bornemann im Winter gerne den einen oder anderen Akteur aus der zweiten Reihe von der Gehaltsliste streichen. Ganz oben auf dieser Streichliste stehen Angreifer Jakub Sylvestr und Sechser Enis Alushi, die nicht nur sportlich keine große Rolle mehr spielen, sondern auch noch zu den Top-Verdienern gehören. Allerdings konnte Bornemann nun in „Bild“ die Meldungen der letzten Tage nicht bestätigen, laut denen sich Lechia Danzig für Sylvestr und der FC St. Pauli für Alushi interessieren sollen.

Ebenfalls verneint hat Bornemann die Frage nach einem konkreten Angebot für Guido Burgstaller, dessen Verbleib in Nürnberg aber dennoch höchst fraglich ist. Denn sollte in den kommenden Tagen oder Wochen ein Verein kommen, der für den im Sommer ablösefreien Österreicher noch zur Zahlung einer Ablöse im Bereich von rund zwei Millionen Euro bereit wäre, müsste man in Nürnberg schon alleine aus wirtschaftlichen Gründen genau darüber nachdenken.

Interesse an Burgstaller wird vor allem dem FC Augsburg nachgesagt, aber laut „Kicker“ sollen sich auch mehrere belgische Spitzenvereine mit dem 27-Jährigen beschäftigen. Das Werben aus Belgien dürfte indes eher kaum erfolgreich sein, da Burgstaller nie einen Hehl daraus gemacht hat, seine Zukunft in der Bundesliga zu sehen. Spätestens im Sommer…

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