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Valerien Ismael wackelt – Schicksalspiel für den Coach des 1. FC Nürnberg

Nach enttäuschenden sechs Punkten aus den ersten sechs Partien und inklusive dem 0:1 im DFB-Pokal bei Drittligist MSV Duisburg schon fünf Pflichtspielniederlagen herrscht in diesen Tagen rund um den 1. FC Nürnberg mächtig Unruhe. Der Club steckt als Aufstiegsfavorit im unteren Mittelfeld der Tabelle fest und benötigt schleunigst die Wende, um das klar ausgegebene Ziel des direkten Wiederaufstieges nicht aus den Augen zu verlieren.

Schon am Mittwoch beim 1. FC Heidenheim ist der FCN zum Siegen verdammt und würde andernfalls schon den Anschluss an die Spitzengruppe verlieren. Die Partie beim starken Aufsteiger hat indes auch für Trainer Valerien Ismael schon eine enorme Bedeutung, droht dem französischen Fußball-Lehrer doch im Falle einer erneuten Pleite das Aus.

Bislang hat der von der zweiten Mannschaft des VfL Wolfsburg geholte Ismael es nicht geschafft, aus dem runderneuerten Kader eine funktionierende Elf zu formen und zudem ist bei den Spielen den FCN kein klares Konzept zu erkennen. Dass ein Spieler wie Timo Gebhart nach seiner Auswechslung den Trainer keines Blickes würdigt, deutet zudem nicht unbedingt auf ein gutes Verhältnis zwischen Team und Coach hin.

Seine Spieler nimmt Ismael jedenfalls nicht mehr in Schutz, wie seine klaren Worte nach dem 0:3 beim Karlsruher SC am Sonntag zeigten: „Wir sind alle sprachlos, was die Mannschaft in der ersten Halbzeit geleistet hat. Das geht so nicht, es geht um den Verein. Wir müssen diese Einstellung dringend ändern, sonst werden wir noch in Probleme kommen. Meine Werte waren Leidenschaft, Zweikampf, alles gewinnen auf dem Platz. Wenn das fehlt, dann tut das richtig weh.“

Klar ist aber auch, dass Ismael dafür mitverantwortlich ist, dass die Spieler mit der richtigen Einstellung auf den Platz gehen. Stimmt diese auch in Heidenheim nicht, könnte das Kapitel Ismael schon wieder beendet sein.

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