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Unruhe im Umfeld bei Fortuna Düsseldorf – Comeback Heinrich Schmidtgal

Beim 0:0 am vergangenen Samstag gegen den FSV Frankfurt hat Fortuna Düsseldorf einmal mehr den ersehnten Befreiungsschlag verpasst. Der Bundesliga-Absteiger rangiert nach neun Spieltagen mit lediglich zehn Punkten im unteren Mittelfeld der 2. Bundesliga und ist derzeit weit von den Erwartungen der Fans, die sich insbesondere von der Verpflichtung von Mike Büskens als neuem Trainer den direkten Wiederaufstieg versprochen hatten, entfernt.

Zudem sorgen nun einige Personalien in der Klubführung für Unruhe. So wurde auf einer Pressekonferenz am heutigen Mittwoch mitgeteilt, dass der frühere Fortuna-Stürmer Thomas Allofs sein Mandat als Vorstandsmitglied der Fortuna niedergelegt hat. Gründe für die Demission des 53-Jährigen nach zehn Jahren in dieser Funktion wurden nicht genannt. Anders beim Vorstandsvorsitzenden Peter Frymuth, der vor wenigen Tagen den Aufsichtsrat des Klubs darüber informiert hat, sein Amt in der Winterpause zur Verfügung stellen zu wollen. Frymuth führte für seinen Entschluss persönliche Gründe an und bat den Aufsichtsrat bis zum Winter einen geeigneten Nachfolger zu finden, der indes noch nicht in Sicht ist.

Immerhin gibt es aus sportlicher Seite eine positive Nachricht. Beim 9:1-Erfolg im Testspiel beim niederländischen Viertligisten SVC 2000 Roermond feierte der im Sommer von der SpVgg Greuther Fürth gekommene Heinrich Schmidtgal nach einer in der Vorbereitung erlittenen Verletzung sein Comeback. Der Linksverteidiger, der gleich wieder für die Nationalelf Kasachstans nominiert wurde, stand 62 Minuten auf dem Platz und ist ab sofort wieder eine Alternative für Coach Büskens, der indes im Spiel am kommenden Montag gegen Fürth zunächst wohl wieder Cristian Ramirez vertrauen wird. In Roermond trafen Erwin Hoffer (3), Oliver Fink (2), Dustin Bomheuer (2), Stefan Reisinger und Gerrit Wegkamp für die Fortuna.

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