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Unions Toni Leistner im Visier des VfB Stuttgart? – Emanuel Pogatetz würde gerne bleiben

Mit 33 Punkten befindet sich der 1. FC Union Berlin acht Spieltage vor Schluss jenseits von Gut und Böse und dürfte bis Saisonende weder mit dem Aufstiegsrennen noch mit dem Abstiegskampf in Berührung kommen. Das bietet den Verantwortlichen die Gelegenheit, sich frühzeitig nach einem Trainer für die kommende Saison umzusehen, dessen Verpflichtung nach der aus gesundheitlichen Gründen notwendig gewordenen Trennung von Sascha Lewandowski unausweichlich ist, da der aktuelle Interimscoach Andre Hofschneider mangels Fußball-Lehrer-Lizenz als Dauerlösung nicht in Frage kommt.

Neben der Trainerfrage gibt es aber auch einige Personalien den Spielerkader betreffend zu klären. So läuft etwa der Vertrag des erst im Winter verpflichteten Emanuel Pogatetz nur bis Ende Juni. Der 33 Jahre alte Österreicher hat sich in seinen ersten Wochen gleich bewährt und ist längst eine feste Größe in der Innenverteidigung. Und geht es nach dem Routinier, soll das auch über diese Saison hinaus der Fall bleiben. Pogatetz jedenfalls ließ gegenüber dem „Berliner Kurier“ nun durchblicken, sich einen Verbleib an der Alten Försterei gut vorstellen zu können: „Ich werde alles dafür tun, dass ich länger bei Union bleiben kann und hier endlich sesshaft werde. Ich bin ja nicht mehr der Jüngste und muss irgendwann zur Ruhe kommen.“

Ob Pogatetz dann aber noch die Innenverteidigung mit Toni Leistner bilden würde, ist offen. Der 25-Jährige, der nach überstandener Muskelverletzung am Freitag im Spiel gegen Eintracht Braunschweig wieder in der Startelf stehen könnte, ist nach Informationen der „Sport Bild“ ein Thema beim VfB Stuttgart. Weil Leistners Vertrag noch bis 2017 läuft, sitzt Union zwar am längeren Hebel, doch bei der Aussicht auf eine ordentliche Ablöse spricht vieles für einen Verkauf, zumal der ehemalige Dresdner ansonsten ein Jahr später zum Nulltarif gehen könnte.

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