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Union Berlin sucht neue Stürmer – Bleibt Adam Nemec doch?

Nach den Verpflichtungen von Rechtsverteidiger Christopher Trimmel (Rapid Wien), Innenverteidiger Toni Leistner (Dynamo Dresden) und Torhüter Mohamed Amsif (FC Augsburg), die allesamt die Defensive verstärken, laufen die Planungen des 1. FC Union Berlin weiterhin auf Hochtouren. Der neue Trainer Norbert Düwel ist natürlich in die Überlegungen involviert und bringt seine eigenen Ideen ein.

Aus der gemeinsamen Zeit bei Hannover 96 kennt Düwel etwa noch Innenverteidiger Christopher Avevor, der als weitere Verstärkung für die Hintermannschaft ein Thema ist. Gegenüber „Bild“ ließ Düwel in jedem Fall durchblicken, dass die Spekulationen um Avevor durchaus eine Grundlage haben: „Ich weiß, was für ein Spieler er ist. Avevor ist immer interessant. Aber der aktuelle Stand ist: Aveveor haben wir bisher nicht verpflichtet.“

Einen Kommentar zu Linksverteidiger Marcel de Jong, der ein Verlängerungsangebot des FC Augsburg inzwischen endgültig ausgeschlagen hat und sowohl mit Union als auch mit dem TSV 1860 München in Verbindung gebracht wird, gibt es derweil von Düwel bislang noch nicht. Klar ist indes, dass nicht nur neue Spieler für die Defensive, sondern auch für die Offensive kommen sollen, nachdem Simon Terodde die Freigabe für den Wechsel zum VfL Bochum erhalten hat.

Mindestens ein neuer Stürmer soll laut Düwel kommen, wobei es am Ende auch zwei werden könnten. Abhängig ist die Anzahl der Transfers für die Abteilung Attacke vermutlich auch davon, ob Adam Nemec wieder ein vollwertiges Kadermitglied wird. Mit dem von Ex-Trainer Uwe Neuhaus in Absprache mit den Vereinsverantwortlichen aussortierten Slowaken sollen genau wie mit dem ebenfalls aufs Abstellgleis geschobenen Mittelfeldspieler Baris Özbek vor dem Trainingsauftakt Gespräche stattfinden. Und in beiden Personalien behält sich Düwel das Recht vor, eine Wiedereingliederung vorzunehmen: „Ich respektiere die Entscheidung des Vereins, habe mir aber erbeten, einen Eindruck von beiden zu bekommen und erst nach den Gesprächen meine Meinung mit einzubringen, um eventuell den Fall neu zu diskutieren“, so der Coach.

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