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Union Berlin feiert Testspielsieg – Aber Sorgen um Bajram Nebihi

Vor dem richtungsweisenden Spiel gegen den SV Sandhausen am Samstag ist der 1. FC Union Berlin am Montag zu einem dreitägigen Trainingslager in der Sportschule Kienbaum aufgebrochen. In aller Ruhe will Trainer Norbert Düwel, für den es im Falle einer Pleite gegen Sandhausen richtig eng werden dürfte, seine Elf dort auf die anstehenden Aufgaben vorbereiten und hat deshalb auch den Kader auf nur 19 Spieler reduziert.

Zu hause geblieben sind mit Baris Özbek (Reha nach Krankheit), Adam Nemec (Länderspielreise) und Björn Jopek (Rot-Sperre) neben mehrerer Nachwuchsspieler auch drei gestandene Profis. Ob Martin Kobylanski nach überstandener Knieverletzung noch nachreist, entscheidet sich heute.

Gleich zum Auftakt des Trainingslagers hat der 1. FC Union ein Testspiel gegen Rubin Kazan bestritten und beim klaren 4:0 gegen den russischen Erstligisten Selbstvertrauen getankt. Schon nach zwei Minuten brachte Christopher Quiring die Eisernen in Führung und in Minute zehn legte Maximilian Thiel bereits das 2:0 nach. Anschließend tat sich vor beiden Toren dann weniger, ehe Martin Dausch und Eroll Zejnullahu in der Schlussphase das Ergebnis noch auf 4:0 schraubten.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich Bajram Nebihi bereits auf dem Weg ins Krankenhaus. Der Angreifer stürzte kurz nach seiner Einwechslung nach einem Zweikampf mit dem Kopf auf den Boden und erlitt ein Schädel-Hirn-Traum ersten Grades. Der 26-Jährige muss deshalb zwei Nächte lang zur Beobachtung in der Klinik bleiben und dürfte für die Partie gegen Sandhausen kein Thema sein. Letzteres spielt für Trainer Düwel im Moment aber nur eine untergeordnete Rolle: „Jetzt ist es wichtig, dass sich Bajram erholt und gesundheitliche Folgen auszuschließen sind. Wir drücken gemeinsam die Daumen und hoffen, dass er bald wieder bei uns sein kann“, rückt der Union-Coach klar die Genesung Nebihis in den Vordergrund.

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