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TSV 1860 München: Trainer-Kritik an Valdet Rama

Nach fünf sieglosen Spielen zum Start in die neue Saison hat es der TSV 1860 München verpasst, am gestrigen Donnerstag im Testspiel gegen den FC Wacker Innsbruck Selbstvertrauen zu tanken. Gegen den österreichischen Zweitligisten unterlagen die Löwen in Heimstetten letztlich mit 1:2, woran auch der Anschlusstreffer durch Valdet Rama nichts ändern konnte.

Rama stand gestern besonders im Blickpunkt, nachdem er nicht für die albanische Nationalmannschaft nominiert worden ist und sich darüber hinaus auch noch kritische Worte von Trainer Torsten Fröhling anhören musste. Via „Bild“ machte Fröhling Rama klar, deutlich mehr von ihm zu erwarten: „Ich erwarte, dass er nicht nur für die Zuschauer spielt. Keiner darf sich im Spiel rausnehmen. Valdet ist unberechenbar, er tanzt drei, vier Spieler aus, doch es kommt nichts dabei raus. Er muss mit seinen Fähigkeiten locker zehn bis 15 Tore machen und 15 bis 20 Assists.“

Rama nahm diese Worte positiv auf und kündigte Besserung an. Hilfreich wäre dabei sicherlich, bliebe der 27-Jährige in nächster Zeit von gesundheitlichen Rückschlägen verschont. Nach zwei sehr durchwachsenen Auftritten an den ersten beiden Spieltagen wurde Rama von einer Grippe und von einer Wadenzerrung außer Gefecht gesetzt. Beides ist inzwischen auskuriert und nun will der Techniker wieder richtig angreifen.

Gemeinsam mit dem von Fortuna Düsseldorf gekommenen Spielmacher Michael Liendl sowie dem dadurch etwas mehr aus der Tiefe agierenden Daniel Adlung verfügen die Löwen im Kreativbereich über jede Menge Potential, das nun aber noch dauerhaft abgerufen werden muss. Auch, damit die Angreifer Rubin Okotie und Stefan Mugosa sowie der über Außen mit seiner Schnelligkeit stets gefährliche Marius Wolf die Bälle bekommen, die dann endlich in den ersten Ligasieg umgemünzt werden sollen.

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