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TSV 1860 München: Muss Torsten Fröhling gehen?

Mit dem gestrigen 1:1 beim Arminia Bielefeld hat es der TSV 1860 München auch im zehnten Saisonspiel nicht geschafft, endlich den ersten Sieg einzufahren. Mit sechs Punkten belegen die Münchner Löwen den vorletzten Platz und müssen fürchten, dass das Mittelfeld der Tabelle bis zum Ende des Spieltages am Montagabend noch weiter in die Ferne rückt.

Fast zwangsläufig stellt sich angesichts des erneut drohenden Abstiegskampfes schon die Frage nach dem Trainer. Nachdem Torsten Fröhling die Münchner Löwen im Frühjahr übernommen und letztlich in der Relegation den Klassenerhalt gesichert hatte, wird es für den 47 Jahre alten Fußball-Lehrer wohl richtig eng. Auch deshalb, weil nun erst einmal zwei Wochen lang nicht gespielt wird, wie Geschäftsführer Markus Rejek schon vor dem Auftritt in Bielefeld anklingen ließ: „Nach Bielefeld ist Länderspielpause – da kann man dann auch noch mal was machen.“

Diese Worten deuten ebenso auf Überlegungen in Sachen Trainer hin wie das publik gewordene Treffen zwischen Rejeks Geschäftsführerkollegen Noor Basha mit dem seit Dezember auf Jobsuche befindlichen Peter Neururer, der anschließend auch öffentlich sein Interesse an einer Übernahme der Sechziger signalisierte. Neururer ist zwar dem Vernehmen nach inzwischen kein Thema mehr, doch dafür werden an der Grünwalder Straße andere Trainernamen diskutiert. Nach Informationen des „Münchner Merkur“ soll man sich bei den Löwen Gedanken über die gleichfalls arbeitslosen Benno Möhlmann und Jos Luhukay machen, die beide reichlich Erfahrung besitzen und in der Vergangenheit schon gezeigt haben, schwierige Situationen meistern zu können.

Klar ist in jedem Fall, dass eine schnelle Entscheidung, in welche Richtung auch immer, her muss, damit der Trainer, egal ob Fröhling oder ein anderer, die Länderspielpause effektiv für die Arbeit mit der Mannschaft nutzen kann.

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