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TSV 1860 München: Hasan Ismaik mit konkreten Stadionplänen

In der Winterpause hat Hasan Ismaik damit begonnen, via Facebook zum Teil schwer zu durchschauende Nachrichten an die Fans des TSV 1860 München zu senden. Nun ist der jordanische Investor auch mal wieder persönlich in Deutschland und sorgt dabei für reichlich Furore.

Bei einem Fantreffen in Rudelzhausen wartete Ismaik mit mehreren Paukenschlägen auf. Zunächst verkündete der Geschäftsmann, dass die aktuellen Geschäftsführer Markus Rejek und Noor Basha vor dem Aus stehen. „Ich habe zu Peter Cassalette gesagt, dass wir Rejek und Basha freistellen müssen. Wir brauchen unbedingt einen neuen Geschäftsführer. Cassalette hat mir seine Zustimmung gegeben“, zitiert „dieblaue24“ Ismaik, der unter Ausschluss der Medien zu den Anhängern gesprochen hatte.

Darüber hinaus gab Ismaik, der zuvor mit OB Dieter Reiter gesprochen hatte, auch einen Einblick in die offenbar schon weiter als gedacht gediehenen Stadionpläne. Demnach soll in Riem ein neues Stadion mit 52.000 Plätzen entstehen. Bis zur Fertigstellung der Arena sollen die Löwen zwei bis drei Jahre lang im Grünwalder Stadion spielen, das dafür saniert werden soll.

Besonders für Aufsehen sorgte Ismaik indes mit dem Plan, neben dem Stadion einen Park mit echten Löwen bauen zu wollen: „Ich will neben dem Stadion einen Löwen-Park eröffnen. Ich habe eine Löwen-Farm in Kenia – und jeder Löwe wird den Namen eines verdienten Löwen-Spielers bekommen. Das wird eine Attraktion werden. Der Oberbürgermeister fand die Idee schön.“

Zunächst einmal geht es für den TSV 1860 aber darum, mit aller Macht den drohenden Abstieg aus der zweiten Liga zu verhindern. Gelingt dies nicht, sollen die Pläne zwar dennoch Bestand haben, doch deren Umsetzung dürfte deutlich schwieriger werden.

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