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TSV 1860 München buhlt um Augsburgs Sascha Mölders

Der Trend beim TSV 1860 München zeigt in den vergangenen Wochen seit dem überraschenden 2:1-Sieg im DFB-Pokal beim 1. FSV Mainz 05 unverkennbar nach oben. Doch nach wie vor stehen die Löwen auf einem Abstiegsplatz und es sind wohl noch einige Siege nötig, bevor man von einem Platz im sicheren Tabellenmittelfeld sprechen kann.

Um die Chancen auf eine weitgehend sorgenfreie Rückrunde zu erhöhen, werden die Sechziger in der Winterpause sicherlich die eine oder andere Verstärkung an Land ziehen, nachdem Investor Hasan Ismaik bei seinem Besuch in der vergangenen Woche bereits sein Okay dazu gegeben hat. Trainer Benno Möhlmann hat schon kurz nach Beginn seines Engagements an der Grünwalder Straße betont, sich noch neues Personal für die Innenverteidigung und den Angriff zu wünschen und daran hat sich trotz der guten Ergebnisse der letzten Spiele nichts geändert.

Für den Angriff scheinen die Löwen ein Auge auf Sascha Mölders geworfen zu haben, der sich beim FC Augsburg in dieser Saison meist auf der Bank oder der Tribüne wiederfindet. Lediglich vier Kurzeinsätze über insgesamt 25 Minuten stehen in dieser Spielzeit in der Bilanz des 30-Jährigen, der in den Vorjahren stets sehr wichtige Treffer für den FCA erzielt hat. Nun aber scheint Mölders‘ Zeit in Augsburg trotz Vertrages bis 2017 abgelaufen und der FCA würde den Angreifer anders als im Sommer, als ein Werben des 1. FC Nürnberg abgeblockt wurde, in der Winterpause wohl abgeben.

Zum Problem aus Sicht der Löwen könnte allerdings die Finanzierung werden. Zwar dürfte Augsburg keine utopische Ablöse aufrufen, doch Mölders soll aktuell 750.000 Euro per annum verdienen. Eine Summe, die ein Zweitligist wie die Löwen nicht einmal ansatzweise bezahlen könnten.

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