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Transferübersicht vor dem Saisonstart

Am Wochenende startet die 2. Bundesliga in die neue Saison. Dabei haben die 18 Teilnehmer kräftig an ihren Kadern für die kommende Saison gefeilt. Insgesamt wurden 9,3 Millionen Euro in neue Spieler investiert. Dabei haben die Vereine sogar noch die Möglichkeit bis zum 31. August neue Spieler zu verpflichten.

Köln investiert kräftig

Allein der 1. FC Köln hat drei Millionen für neue Spieler ausgegeben. Für Anthony Ujah zahlten die Kölner zwei Millionen Euro. Zudem zahlte man für Marcel Risse, Daniel Halfar und Maximilian Thiel ablöse. Allerdings kassierte die Kölner durch die Abgänge von Christian Clemens und Sascha Riether auch kräftig. Absteiger Greuther Fürth zahlte nur für zwei Spieler eine Ablösesumme. Die restlichen acht Neuzugänge kamen alle ablösefrei. Durch die Abgänge von Edgar Prib und Felix Klaus dürften die Fürther aber noch Geld für weitere Neuzugänge haben. Robbie Kruse und Dani Schahin brachten Fortuna Düsseldorf insgesamt drei Millionen ein. Doch bisher wurde nur für drei Spieler (Kenia, Gianniotas und Benschop) wieder investiert. Spieler wie Schmidtgal und Rensing kamen ohne Ablöse. Kaiserslautern setzt mit Simon Zoller und Karim Matmour vor allem auf die Offensive. Zudem soll Ruben Jenssen das Mittelfeld verstärken. Das Überraschungsteam der vergangenen Saison der FSV Frankfurt verpflichtete sieben neue Spieler. Ablöse musste man dabei nur für Mathew Leckie bezahlen. Insgesamt verließen auch zehn Spieler das Team vom Main. Union Berlin investierte in drei Spieler zudem kamen vier weitere Spieler ohne Ablöse. Vor allem Benjamin Köhler, Mario Eggimann und Sören Brandy dürften für Union echte Verstärkungen darstellen. Nennenswerte Abgänge musste das Team von der Spree nicht verkraften. Bei Energie Cottbus stehen neun Neuzugänge zehn Abgänge gegenüber. Dabei ruhen die Hoffnungen vor allem auf Erik Jendrisek und Charles Takyi.

Trend geht zu ablösefreien Spielern

Gänzlich ohne Ablösesumme investierten der SC Paderborn, VFR Aalen, VFL Bochum und Dynamo Dresden. Nennenswerte Neuzugänge bei Paderborn sind Uwe Hünemaier und Martin Amedick. Der VFR Aalen setzt vor allem aus Spieler aus zweiten Mannschaft und dem nahen Umfeld. Allerdings konnte das Team von der Ostalb auch mit der abgelaufenen Saison sehr zufrieden sein. Der Wechsel von Leon Goretzka brachte dem VFL Bochum 3,3 Millionen Euro ein. Doch die neuen Spieler kosteten keine Ablöse. Insgesamt 14 neue Spieler und 15 Abgänge werden für ein neues Gesicht des VFL in der neuen Saison sorgen. Auch bei Dynamo Dresden kosteten die Spieler keine Ablöse. Doch Spieler wie Zlatko Dedic und Soufian Benyamina versprechen seine starke Offensive.

Wenig Veränderungen bei 1860 und Ingolstadt

1860 München präsentiert für die kommende Saison nur fünf neue Spieler. Doch mit Stephan Hain, Yannick Stark und Daniel Adlung werden Spieler mit Potential die 60er verstärken. Für den FC Ingolstadt geht es vor allem darum Stefan Leitl zu ersetzen, der seine Karriere beendet hat. Mit Soares und Morales kamen zwei unbekannte Spieler. Allein Andre Weis vom VFB Stuttgart schein eine Verstärkung zu sein.

34 Veränderungen im Kader

Die meisten Wechsel verzeichnete der SV Sandhausen. Sportlich war Sandhausen bereits abgestiegen und plante für die 3. Liga. Doch nach dem Lizenzentzug des MSV Duisburg ging es ganz schnell und es musste wieder für die 2. Liga geplant werden. Insgesamt wurden 17 Spieler verpflichtet und 17 abgegeben. Ablöse kostet nur Matthias Zimmermann von Borussia Mönchengladbach. Doch mit Manuel Riemann, Manuel Stiefler, Danny Blum und Radoslav Jovanovic kamen gute Spieler.

Aufsteiger wollen Liga halten

Arminia Bielefeld setzt in der kommenden Saison auf die Jugend. Drei Spieler aus der eigenen Jugend und zwei aus der Jugend von Schalke 04 kamen. Zudem kamen mit Jan Fießer, Oliver Petersch und Francky Sembolo erfahrene Spieler. Der Karlsruher SC will den Abgang von Hakan Calhanoglu kompensieren. Dabei wurde kein direkter Nachfolger verpflichtet sondern in die Breite investiert.

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