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Transferkarussel bei Dynamo Dresden dreht sich – Adam Mravac steigt wieder ein

Obwohl in den Wochen vor der Winterpause der Anschluss ans rettende Ufer hergestellt wurde und Dynamo Dresden nur wegen der sclechtesten Tordifferenz von gleich fünf Mannschaften mit 21 Punkten auf dem 17. Platz überwintert, wollen die Sachsen in den kommenden Wochen alles dafür tun, um eine möglichst optimal auf die verbleibenden 15 Spiele vorbereitete Mannschaft in die Rückrunde zu schicken.

Dazu gehören auch personelle Verstärkungen, wobei Sportchef Steffen Menze aktuell noch ein wenig die Hände gebunden sind, sollen doch zunächst Akteure aus der zweiten Reihe abgegeben werden. Neben dem bereits an Preußen Münster verliehenen Soufian Benyamina gelten vor allem Filip Trojan und Cheikh Gueye sowie die beiden Torhüter Florian Fromlowitz und Nico Pellatz als Wechselkandidaten, wobei die Interessenten nicht gerade Schlange stehen.

Daher ist Dynamo im Moment dazu gezwungen, vergleichsweise kleine Brötchen zu backen, was Aktivitäten auf dem Transfermarkt aber nicht gänzlich unmöglich macht. Vielmehr befindet sich mit Vincenzo Grifo der erste Neuzugang Medienberichten zufolge schon im Anflug. Der 20 Jahre alte Offensivspieler, der in erster Linie für den linken Flügel eingeplant sein dürfte, wird demnach von der TSG 1899 Hoffenheim ausgeliehen, wobei noch offen ist, ob die Leihe nur bis Saisonende oder bis Sommer 2015 geht.

Unterdessen gibt es erfreuliche Neuigkeiten von Adam Mravac. Der bosnische Innenververteidiger, der am 10. November im Spiel gegen Erzgebirge Aue bei einem Zusammenprall mit Torwart Benjamin Kirsten schwere Kopfverletzungen erlitt, hat am gestrigen Mittwoch von den Ärzten grünes Licht für seine Rückkehr ins Training erhalten. Der 31-Jährige muss sich zunächst aber noch auf Rehatraining beschränken. Wann Mravac wieder eine vollwertige Alternative ist, lässt sich noch nicht sagen. Trainer Olaf Janßen hat allerdings keine allzu großen Erwartungen: „Durch die lange Verletzungspause wird es sicher ein sehr langer Weg zurück für Adnan, dieser Weg wird eher Monate als Wochen dauern, bis er wieder bei 100 Prozent sein kann.“

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