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Trainerwechsel in Fürth – Radoki beerbt Ruthenbeck

Nach fünf Niederlagen an den letzten sechs Spieltagen und einer insgesamt eher mageren Ausbeute von nur 14 Punkten aus den ersten 13 Spielen hat die SpVgg Greuther Fürth reagiert und die Reissleine gezogen. Die Franken, die durch die Misserfolge der vergangenen Wochen nahe an die Abstiegszone herangerückt sind, gaben am heutigen Montag die Trennung des schon seit längerem in der Kritik stehenden Trainers Stefan Ruthenbeck bekannt.

Nachdem Ruthenbeck vor der Länderspielpause mit einem 2:1-Sieg gegen den VfL Bochum noch den Kopf aus der Schlinge ziehen konnte, war die 1:2-Pleite am Sonntag bei Dynamo Dresden in Kombination mit einer schwachen Leistung letztlich der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Eine Rolle bei der Entscheidung zum Neuanfang auf dem Trainerposten dürfte auch gespielt haben, dass Ruthenbeck intern bereits klar gemacht hat, seinen am Ende der Saison auslaufenden Vertrag nicht verlängern zu wollen, wenngleich Präsident Helmut Hack den Trainerwechsel in erster Linie mit der angespannten sportlichen Lage begründete: „Die Entwicklung der letzten Monate macht uns große Sorgen. Bei unseren Entscheidungen geht es alleine um den Verein“, so Hack, der Ruthenbeck und dem ebenfalls entlassenen Co-Trainer Michael Schiele ausdrücklich für ihre Arbeit dankte.

Ab dem morgigen Dienstag fungiert mit Janos Radoki der bisherige Trainer der U19 als Interimstrainer mindestens bis zur Winterpause. Bei entsprechenden Ergebnissen ist aber auch möglich, dass der 44 Jahre alte Fußball-Lehrer, der einst selbst für die SpVgg aktiv war, zur Dauerlösung wird. Fährt Fürth indes in den verbleibenden vier Spielen bis Weihnachten keine oder nicht viele Punkte ein, dürfte zur Vorbereitung auf die Rückrunde ein neuer Coach das Kommando übernehmen.

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