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Trainerwechsel bei Erzgebirge Aue aktuell kein Thema

Aufgrund des Aufschwungs beim FC St. Pauli, der die letzten beiden Spiele bei Eintracht Braunschweig und gegen Dynamo Dresden gewinnen konnte, ist der FC Erzgebirge Aue nach dem 20. Spieltag ans Tabellenende der 2. Bundesliga abgerutscht. Die Veilchen, die nun selbst in Braunschweig ran müssen und danach Dresden zum Derby erwarten, liegen zwar nur einen Punkt hinter dem rettenden Ufer zurück, doch die Situation ist fraglos angespannt, zumal die bisherigen Leistungen im neuen Jahr nur bedingt überzeugend ausfielen.

Das 0:0 am Freitag gegen die SpVgg Greuther Fürth war auf jeden Fall sinnbildlich für die letzten Auer Auftritte. Während die Defensive einigermaßen stabil steht, läuft im Spiel nach vorne wenig zusammen. Auch der gegen Fürth erstmals in einer Doppelspitze mit Pascal Köpke aufgebotene Winter-Neuzugang Albert Bunjaku, in dessen Verpflichtungen vor allem Trainer Pavel Dotchev große Erwartungen setzte, konnte nicht viel bewegen und ist bisher den Beweis schuldig geblieben, eine Verstärkung zu sein.

Auch, aber längst nicht nur deshalb wächst im Umfeld die Kritik an Dotchev, der mit seiner Außendarstellung oft nicht die beste Figur abgibt. „Einige unglückliche Äußerungen auf der Pressekonferenz sollten wir nicht überbewerten“, springt Präsident Helge Leonhardt dem bulgarischen Fußball-Lehrer in „Bild“ aber zur Seite und betont überdies, dass aus seiner Sicht aktuell keine Notwendigkeit gegeben ist, über einen Trainerwechsel nachzudenken: „Der Profisport ist ein knallhartes Geschäft. Aber im Moment sehe ich keinen Handlungsbedarf. Das Gefüge stimmt und es gibt auch keine Grüppchenbildung innerhalb der Mannschaft.“

Letztlich werden Dotchev aber auch nur noch gute Ergebnisse retten, die in Braunschweig und gegen Dresden nicht einfach einzufahren sein werden.

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