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Toni Sunjic verlässt den VfB Stuttgart – wohl Richtung Italien

Mit Stephen Sama (SpVgg Greuther Fürth), Max Besuschkow (Eintracht Frankfurt) und zuletzt Philip Heise (Dynamo Dresden) haben in der laufenden Winter-Transferperiode bereits drei Spieler den VfB Stuttgart verlassen, die in der Hinrunde nicht oder kaum zum Einsatz gekommen sind. Dabei muss es in Sachen Abgänge aber keineswegs bleiben, denn auch der mittlerweile nur noch bei der zweiten Mannschaft trainierende Boris Tashchy, der dem Vernehmen nach eine Anfrage von Erzgebirge Aue abgelehnt hat, soll nach Möglichkeit noch von der Gehaltsliste gestrichen werden.

Und wie sich nun andeutet, wird wohl auch Toni Sunjic seine Zelte in Stuttgart nach rund eineinhalb Jahren wieder abbrechen. Der bosnische Innenverteidiger trat laut einer offiziellen Mitteilung des Vereins die Reise ins Trainingslager nicht mit an, weil ein Wechsel bevorsteht. Nach Informationen von „Sky“ soll es Sunjic nach Italien, konkret zu US Palermo ziehen. Für den 28-Jährigen, der dem VfB im August 2015 drei Millionen Euro Ablöse an Kuban Krasnodar wert war und der noch einen Vertrag bis 2018 besitzt, dürften noch eine durchaus ordentliche Ablöse fließen, die der VfB seinerseits in die noch erwarteten Neuzugänge investieren könnte.

Bislang ist nur Julian Green neu zum Kader von Trainer Hannes Wolf gestoßen und stellt eine weitere Alternative für die Offensive dar. Im vorderen Bereich wird nun voraussichtlich nichts mehr passieren, doch ein defensiver Mittelfeldspieler und wegen des Sunjic-Abgangs möglicherweise auch ein Innenverteidiger sollen noch kommen. Wohl keine Chance hat der VfB allerdings bei Mikel Merino, der beide Positionen spielen könnte, aber nicht in die zweite Liga möchte. Ohnehin ist derzeit völlig offen, ob Borussia Dortmund angesichts vieler Ausfälle dem spanischen U21-Nationalspieler die Freigabe für einen Wechsel auf Leihbasis erteilt. Ganz abgeben will der BVB den erst im Sommer gekommenen Merino auf keinen Fall.

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