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Timo Gebhart beim 1. FC Nürnberg aussortiert – Thorsten Kirschbaum im Anflug

Mit den fünf bislang feststehenden Neuzugängen Hanno Behrens (SV Darmstadt 98), Laszlo Sepsi (ASA Targu Mures), Stefan Kutschke (SC Paderborn), Rurik Gislason (FC Kopenhagen), Tim Leibold (VfB Stuttgart II) und Kevin Möhwald (Rot-Weiß Erfurt) steht der Kader des 1. FC Nürnberg für die neue Saison zu weiten Teilen.

Für die Mission Wiederaufstieg im zweiten Anlauf wollen die Franken aber noch zwei weitere neue Spieler hinzuholen. Kommen soll noch ein Rechtsverteidiger, nachdem der Vertrag mit dem defensiv zwar soliden, offensiv aber kaum in Erscheinung getretenen Ondrej Celustka nicht verlängert worden ist. Wie der Sportliche Leiter Wolfgang Wolf bereits Anfang der Woche verraten hat, befindet sich der Club in Kontakt mit zwei Kandidaten, mit denen man praktisch einig ist. Zu klären gilt es aber jeweils noch die Ablösemodalitäten mit den abgebenden Vereinen. Kommen wird freilich nur einer der beiden Akteure, die namentlich nicht bekannt sind.

Verpflichten will der FCN auch noch eine Nummer eins, wobei der Wunschkandidat mit Thorsten Kirschbaum längst ausgemacht ist. Und nun deutet sich auch der Durchbruch in den Gesprächen mit dem VfB Stuttgart über einen Wechsel des 28 Jahre alten Torhüters an. Nachdem der VfB bislang auf der in Kirschbaums Vertrag festgeschriebenen Ablöse von 750.000 Euro beharrte, meldet der „Kicker“ nun, dass sich beide Vereine auf eine Ablöse von weniger als 500.000 Euro verständigt haben sollen und Kirschbaum in Kürze beim Club unterschreiben wird.

Dann wird der Schlussmann nicht zusammen mit Timo Gebhart auf dem Trainingsplatz stehen, denn der lange verletzte und abseits des Platzes mehrmals mit Skandalen auffällig gewordene Mittelfeldmann besitzt in Nürnberg keine Perspektive mehr. „Ab sofort wird Timo nur noch bei der U 21 trainieren. Die Entscheidung ist endgültig. Es gibt keinen Weg zurück“, erklärte der Sportliche Leiter Wolf in „Bild“ das Aus für den 26-Jährigen und begründete den Entschluss damit, dass Trainer Rene Weiler mit anderen Spielern plant.

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