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Tim Heubach zum 1. FC Kaiserslautern – FSV Frankfurt testet Sofian Chahed

Nach wochenlangen Verhandlungen und der Meldung von den gescheiterten Gesprächen vor Wochenfrist ist der Wechsel von Tim Heubach vom FSV Frankfurt zum 1. FC Kaiserslautern am heutigen Dienstag doch noch über die Bühne gegangen. Der 26 Jahre alte Innenverteidiger, der 2012 von der zweiten Mannschaft von Borussia Mönchengladbach an den Bornheimer Hang gekommen ist, unterschrieb in Kaiserslautern einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017 und bringt Frankfurt eine Ablöse ein, die wohl im Bereich zwischen 300.000 und 400.000 Euro liegt.

Trotz des Abgangs von Heubach ist nicht sicher, dass der FSV Frankfurt noch einen neuen Innenverteidiger als Ersatz verpflichtet, da mit dem Niederländer Tom Beugelsdijk (ADO Den Haag) ohnehin schon Verstärkung für das Abwehrzentrum an Land gezogen wurde. Auf jeden Fall sollen laut Geschäftsführer Uwe Stöver aber noch zwei Neue für die Außenbahnen kommen, was in erster Linie darauf zurückzuführen ist, dass mit Denis Epstein (Schambeinentzündung) und Odise Roshi (Adduktorenverletzung) zwei Flügelspieler für längere Zeit ausfallen.

Ein Kandidat für die Position im rechten Mittelfeld ist Sofian Chahed. Der Deutsch-Tunesier ist zwar gelernter Rechtsverteidiger, hat aber bei seinen mehr als 150 Einsätzen in der Bundesliga im Trikot von Hertha BSC und Hannover 96 auch schon im rechten Mittelfeld gespielt. Der 31-Jährige, der seit seinem Vertragsende bei Hannover 96 am 30. Juni 2013 auf Vereinssuche ist und sich sowohl im Winter bei der SpVgg Greuther Fürth als auch im Mai bei Erzgebirge Aue letztlich erfolglos im Probetraining vorstellte, trainiert seit heute mit dem FSV Frankfurt und will sich für einen Vertrag empfehlen. Im Wissen darum, nicht mehr allzu viele Chancen zu bekommen, um noch einmal im Profifußball Fuß zu fassen, dürfte Chahed keine großen Gehaltsforderungen stellen.

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