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Tayfun Korkut mit historischem Fehlstart beim 1. FC Kaiserslautern

Vor der Saison herrschte beim 1. FC Kaiserslautern zumindest ein Anflug von Zuversicht, nachdem es gelungen ist, einige vielversprechende Neuzugänge wie Christoph Moritz oder Naser Aliji an Land zu ziehen. Nach fünf Spieltagen mit nur zwei Punkten und dem Aus im DFB-Pokal beim Halleschen FC ist von Optimismus in der Pfalz indes nicht mehr viel zu spüren. Vielmehr geht in Kaiserslautern die Angst vor dem erstmaligen Absturz in die Drittklassigkeit um.

Gestern beim 0:1 gegen den VfB Stuttgart wehrten sich die Roten Teufel zwar, verloren aber am Ende dennoch und nicht zuletzt wegen einer ganz schwachen Chancenverwertung. Damit hat sich der im Sommer gekommene Tayfun Korkut schon frühzeitig einen Platz in den Geschichtsbüchern gesichert, auf den er gerne verzichtet hätte. Denn kein anderer FCK-Trainer zuvor ist so schlecht gestartet wie der 42 Jahre alte Deutsch-Türke, der nun vor dem Heimspiel am Dienstag gegen Dynamo Dresden auch schon unter Druck steht, wenngleich es bisher keine Trainerdiskussion gibt.

Sportdirektor Uwe Stöver ist allerdings trotz des verpassten Starts weit davon entfernt, in Panik zu verfallen, sondern behält zumindest gegenüber „Bild“ die Ruhe: „Wir müssen jetzt schauen, dass wir da rauskommen. Wir sind Letzter. Der Situation müssen wir uns stellen, aber der richtige Abstiegskampf beginnt erst später in der Saison.“

Ein Grund für den verpatzten Start ist sicherlich die Personalsituation, die sich gegen Stuttgart mit der verletzungsbedingten Auswechslung von Kapitän Daniel Halfar, der zumindest gegen Dresden ausfallen dürfte, weiter zugespitzt hat. Ob die spät gekommenen Neuzugänge Ewerton, Sebastian Kerk und Mensur Mujdza zeitnah eine Hilfe sein können, steht derweil ebenso in den Sternen wie der Zeitpunkt ihrer Debüts.

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