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SV Sandhausen will Alois Schwartz halten – Finale Gespräche in Kürze

Mit dem nicht unbedingt zu erwartenden 3:1-Sieg beim FC St. Pauli, der zuvor zehn Heimspiele in Folge nicht verloren hatte, hat der SV Sandhausen sein Punktekonto auf 15 erhöht und der von der DFL wegen Verstößen im Lizenzierungsverfahren verhängte Abzug von drei Zählern ist bereits eingerechnet. Ohne diese Minuspunkte stünde der SVS sogar auf dem dritten Platz und dürfte langsam damit beginnen, sich andere Ziele als nur den Klassenerhalt zu setzen.

Beeindruckend war vor allem, dass sich Sandhausen nach drei Siegen zum Auftakt auch von zwischenzeitlich vier sieglosen Spielen nicht aus der Bahn werfen ließ und mit den jüngsten beiden Erfolgen wieder richtig in die Erfolgsspur gefunden hat.

Vater dieses Erfolges ist fraglos Trainer Alois Schwartz, der im Sommer 2013 das Kommando beim sportlich abgestiegenen und nur wegen der Lizenzverweigerung für den MSV Duisburg in der 2. Bundesliga gebliebenen SVS übernahm und zweimal in Folge souverän den Klassenerhalt erreichte. Und nun scheint Sandhausen auf dem Weg, unter Schwartz sogar den nächsten Schritt zu machen. Auch deshalb, weil die Kurpfälzer längst nicht mehr nur mit einer starken Defensive überzeugen, sondern auch im Spiel nach vorne deutlich zugelegt haben. 20 Tore nach zehn Spieltagen werden jedenfalls nur vom SC Freiburg und vom 1. FC Nürnberg übertroffen.

Klar, dass der Verein daran interessiert ist, noch länger als nur bis Vertragsende am 30. Juni 2016 mit dem längst bei anderen Klubs gehandelten Schwartz zusammenzuarbeiten. Präsident Jürgen Machmeier kündigte nun an, während der Länderspielpause Nägel mit Köpfen machen zu wollen und berichtete von „guten Gesprächen“ mit dem Ex-Profi, der im Frühjahr vor allem von Hannover 96 intensiv umworben worden ist und kurzzeitig auch bei Eintracht Frankfurt ein Thema gewesen sein soll.

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