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SV Sandhausen: Nur ablösefreie Neuzugänge

Den Klassenerhalt frühzeitig gesichert zu haben ist für den SV Sandhausen ein bemerkenswerter Erfolg. Vor allem wegen des Abzuges von drei Punken aufgrund von Verstößen im Lizenzierungsverfahren galten die Kurpfälzer von Beginn an als einer der heißesten Abstiegskandidaten, haben sich aber mit einem sensationellen Saisonstart ein Polster aufgebaut, das auch während einer relativ schwachen Rückrunde noch reichte, um sich von der gefährdeten Zone fernzuhalten.

Die maue Rückserie ist allerdings gleichzeitig eine Warnung im Hinblick auf die neue Saison, dürfte das Unternehmen Klassenerhalt dann doch kaum einfacher werden. Auch deshalb nicht, weil im Sommer wohl wieder mehrere Leistungsträger gehen werden. Sicher ist bereits der ablösefreie Wechsel von Torjäger Azizi Bouhaddouz zum FC St. Pauli, während der von Legia Warschau nur ausgeliehene Jakub Kosecki in seine polnische Heimat zurückkehrt. Und weitere Stützen wie Florian Hübner haben andernorts auch Interesse geweckt.

Darüber hinaus laufen nach aktuellem Stand noch neun Verträge aus, wobei in einigen Fällen eine Verlängerung offen ist. Seyi Olajengbesi hat sich in den letzten Spielen für eine Verlängerung empfohlen, doch weil mit Tim Knipping (Borussia Mönchengladbach) schon ein neuer Innenverteidiger feststeht, könnte es für den erfahrenen Nigerianer ebenso wie für Daniel Schulz eng werden. Selbiges gilt für die lange verletzten Kevin Kratz, Robert Zillner und Steven Zellner sowie Alexander Bieler, Eric Schaaf und Dominik Stolz, die alle den Sprung zum Stammspieler nicht geschafft haben. Und ob Routinier Ranisav Jovanovic nochmals ein Angebot erhält, ist auch unklar.

Sicher ist derweil, dass zwar einige weitere Neue neben Knipping kommen sollen, doch wie Finanzchef Michael Knopf betonte, steht kein Geld für Ablösen zur Verfügung. Einfach wird es damit sicher nicht, eine schlagkräftige Elf auf die Beine zu stellen.

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