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Stieber-Wechsel noch in der Schwebe – 1. FC Nürnberg auf Stürmersuche

Der 1. FC Nürnberg ist seinem Ziel, den zu großen und deshalb auch zu teuren Kader in der Winterpause deutlich zu verkleineren, in den ersten gut zwei Wochen der Januar-Transferperiode ein sehr großes Stück näher gekommen. Neben Alessandro Schöpf, den man aus sportlicher Sicht zwar gerne gehalten hätte, der aber stolze sechs Millionen Euro Ablöse vom FC Schalke 04 einbrachte, verließen mit Stefan Kutschke (Dynamo Dresden), Jakub Sylvestr (SC Paderborn) und Willi Evseev (Holstein Kiel) gleich drei in der Hinrunde kaum oder sogar gar nicht zum Einsatz gekommene Akteure den Verein. Das Trio wurde zwar ausnahmslos nur verliehen, belastet nun aber zumindest vorübergehend den Gehaltsetat nicht mehr oder in den Fällen von Kutschke und Sylvestr, denen weiterhin der Club einen Teil des Gehalts überweist, weniger stark.

Entstanden sind dadurch auch Freiräume, um selbst noch einmal auf dem Transfermarkt tätig zu werden. Kommen soll so zum einen ein Backup für Rechtsverteidiger Miso Brecko und natürlich einen Ersatz für Schöpf. Außerdem sähe Trainer Rene Weiler gerne noch eine zusätzliche Alternative für den Angriff im Kader.

Am weitesten ist man in Sachen Schöpf-Ersatz. Mit Zoltan Stieber vom Hamburger SV ist sich der FCN seit einigen Tagen ebenso einig wie mit dem Bundesliga-Dino, der nun aber aufgrund einiger Verletzungen doch noch zögert, dem ungarischen Nationalspieler die Freigabe für eine Ausleihe nach Nürnberg zu erteilen. Für Nürnbergs Sportvorstand Andreas Bornemann ist dies aber noch kein Grund zur Beunruhigung: „Solange ich aus Hamburg nicht von einer Kehrtwende höre, bleibe ich ruhig. Wir werden ganz sicher kein Ultimatum an den HSV abgeben, das wäre Unsinn. Wenn alles so läuft wie gedacht, gehe ich weiter davon aus, dass Stieber am Montag bei uns im Flugzeug sitzt“, rechnet Bornemann in „Bild“ fest mit einer zeitnahen Vollzugsmeldung.

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