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Stefan Ruthenbeck in Fürth wieder sicherer im Sattel

Offen ausgesprochen hat es von den Verantwortlichen der SpVgg Greuther Fürth zwar niemand, doch dass es für Trainer Stefan Ruthenbeck eng geworden wäre, wenn am gestrigen Samstag gegen den VfL Bochum zum fünften Mal hintereinander in der Liga verloren worden wäre, ist nicht wirklich ein Geheimnis.

Dank des 2:1-Sieges und einer sehr engagierten Leistung hat die Mannschaft aber fürs Erste Ruthenbecks Job gesichert und das, nachdem der 44 Jahre alte Fußball-Lehrer noch auf der Pressekonferenz vor dem Spiel heftige Kritik an Teilen seines Teams bzw. der Trainingseinstellung einiger Profis geäußert hatte. Ruthenbeck ließ diesen Worten auch Taten folgen und verzichtete in seinem Kader auf Zlatko Tripic, Serdar Dursun und Nikolai Rapp, womit relativ klar ist, welche Spieler sich von Ruthenbecks Worten besonders angesprochen fühlen dürfen. Dass Robert Zulj auch nur auf der Bank saß, war dagegen einer im Training erlittenen Fußblessur geschuldet.

Letztlich war es dann Sercan Sararer, der in der 82. Minute den Siegtreffer zum 2:1 erzielte und so seinem Trainer den Job sicherte. Ruthenbeck haderte nach der Partie dank des glücklichen Ausgangs nur kurz mit dem Schiedsrichter, lobte sein Team und betonte zugleich, den Erfolg nicht überbewerten zu wollen: „Wir haben in der ersten Halbzeit ein richtig gutes Spiel gemacht und haben Bochum nie zur Ruhe kommen lassen. Nach dem 1:1, für mich ein Foul, ist das Spiel gekippt, aber wir haben Nadelstiche gesetzt. Die Mannschaft hat immer an sich geglaubt und hat alles reingehauen. Das war ein Sieg heute, ein wichtiger, aber nicht mehr und nicht weniger.“

Nach der Länderspielpause geht es für das Kleeblatt bei Dynamo Dresden weiter, wo die Trauben angesichts der letzten Leistungen der Sachsen hoch hängen dürften.

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