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Stefan Effenberg zum Siegen verdammt – Februar-Ultimatum beim SC Paderborn

Nach einer vor allem wegen der Geschehnisse im Trainingslager rund um den mittlerweile zu VV St. Truiden nach Belgien transferierten Angreifer Nick Proschwitz alles andere als optimal verlaufenen Vorbereitung hat der SC Paderborn den Start ins neue Jahr in den Sand gesetzt und beim SV Sandhausen am Freitagabend eine 0:1-Niederlage kassiert.

Die Ostwestfalen bleiben damit weiter auf dem Relegationsplatz und mussten letztlich froh sein, dass von den übrigen Teams im Tabellenkeller auch keines punkten konnte. So beträgt der Vorsprung auf den TSV 1860 München auf dem ersten direkten Abstiegsplatz ebenso weiterhin drei Punkte wie der Rückstand auf Fortuna Düsseldorf am rettenden Ufer.

Klar ist dennoch, dass der Druck auf Trainer Stefan Effenberg wächst, der im Oktober zwar mit zwei Siegen furios losgelegt hat, inzwischen aber schon seit neun Spielen auf einen weiteren Erfolg wartet. Die kommenden drei Spiele gegen den 1. FC Kaiserslautern, bei Arminia Bielefeld und gegen RB Leipzig haben für den 47 Jahre alten Fußball-Lehrer wohl schon richtungsweisende Bedeutung, was seinen Job betrifft.

Gegenüber „Sky“ bestätigte Effenberg jedenfalls mehr oder weniger deutlich ein vorhandenes Ultimatum die drei nächsten Spiele bis zum Ende des Monats betreffend: „Ich hatte nach dem Sandhausen-Spiel ein sehr langes, gutes und intensives Gespräch mit Präsident Finke. Da kam auch ganz klar die Aussage, dass ich in der nächsten Woche, in der Woche danach und auch die Woche danach noch auf der Trainerbank sitzen werde.“

Angesichts der Stärke von Spitzenreiter Leipzig sollte Paderborn am besten schon gegen Kaiserslautern und im Derby in Bielefeld punkten. Andernfalls würde es für Effenberg wohl richtig eng. Aktuell aber ist der ehemalige Weltklassespieler, der Gedanken an einen Rücktritt weit von sich weist, noch überzeugt davon, die Wende zu schaffen: „Wenn wir so weiterarbeiten und auch den Glauben nicht verlieren, dann werden die Ergebnisse kommen. Wir werden den Klassenerhalt schaffen.“

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