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Stefan Effenberg vor Engagement beim SC Paderborn

Eine Woche nach der Entlassung von Markus Gellhaus, der nach nur sieben Punkten aus den ersten zehn Spielen seinen Hut nehmen musste, deutet sich an, dass beim Spiel des SC Paderborn am Freitag gegen Eintracht Braunschweig anders als bislang erwartet doch nicht Rene Müller als Interimstrainer auf der Bank sitzen wird.

Denn schon am heutigen Dienstag könnte Paderborn mit einem neuen Trainer alles klar machen, den bei allen Spekulationen der letzten Tage unter anderem um Jens Keller und Bernd Hollerbach niemand auf der Rechnung hatte: Stefan Effenberg. Bereits am Wochenende kam es in München zu ersten Gesprächen zwischen Paderborns Manager Michael Born und dem ehemaligen Nationalspieler, der in Besitz der nötigen Fußball-Lehrer-Lizenz ist. Heute nun treffen Born und Effenberg erneut zusammen und führen die Gespräche unter Mitwirkung von Präsident Wilfried Finke auf Mallorca fort.

Klubsprecher Matthias Hack bestätigte inzwischen gegenüber dem „SID“ einen entsprechenden Bericht der „Bild“, wollte aber noch nicht von einem bevorstehenden Abschluss sprechen: „Ich kann bestätigen, dass es heute Gespräche geben wird. Es gibt drei Szenarien: Es finden weitere Gespräche statt, man findet nicht zueinander oder man wird sich einig, dann werden wir zeitnah darüber informieren.“

Es wäre fraglos ein Coup, sollte Paderborn die Verpflichtung Effenbergs gelingen, wobei der 47-Jährige bislang noch nicht als Trainer in Erscheinung getreten ist und erst einmal nachweisen müsste, an der Seitenlinie ähnlich wirkungsvoll zu sein wie als Spieler auf dem Platz. Paderborn hat allerdings in der Vergangenheit mit den Verpflichtungen von Andre Breitenreiter und Roger Schmidt bereits mehrfach ein gutes Gespür bei der Wahl von jungen Trainern bewiesen. Nicht ausgeschlossen, dass dies nun erneut der Fall ist.

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