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St. Paulis Marc Rzatkowski ein Thema in Bremen und Stuttgart?

Erfolg hat seinen Preis. Diese Erfahrung musste der FC St. Pauli in der Vergangenheit schon zur Genüge machen und auch die aktuell gute Saison weckt andernorts wieder Begehrlichkeiten. So steht bereits seit Wochen fest, dass mit Lennart Thy der beste Angreifer den Verein im Sommer ablösefrei verlassen und zum SV Werder Bremen zurückkehren wird.

Und es wäre nicht die ganz große Überraschung, müssten die Braun-Weißen sich mit Offerten für weitere Leistungsträger auseinandersetzen. Torhüter Robin Himmelmann hat sich mit seinen starken Leistungen sicherlich ins Blickfeld anderer Vereine gespielt und vor allem Marc Rzatkowski spielt eine überragende Saison. Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler blüht nach seiner Versetzung von Trainer Ewald Lienen vom offensiven ins defensive Mittelfeld richtiggehend auf und bringt es nach 20 Einsätzen schon auf sechs Tore sowie fünf Vorlagen. Gleich fünfmal erzielte der gebürtige Bochumer das so wichtige 1:0 und hat damit großen Anteil daran, dass St. Pauli vom Aufstieg in die Bundesliga träumen darf.

Für Rzatkowski selbst könnte sich dieser Traum indes auch dann erfüllen, wenn es für St. Pauli nicht ganz reichen sollte. Denn nach Informationen des „Hamburger Abendblattes“ sollen mit dem SV Werder Bremen und dem VfB Stuttgart bereits zwei Vereine aus dem Oberhaus ihre Fühler nach Rzatkowski ausgestreckt haben. Angesichts eines noch bis 2017 laufenden Vertrages müsste St. Pauli einem Wechsel zwar zustimmen, doch winkt ein Jahr vor Vertragsende eine satte Ablöse, könnte der Kiez-Klub wohl schon alleine aus wirtschaftlichen Gründen nicht ablehnen. Am liebsten wäre es freilich allen Beteiligten, würde am Ende der Sprung ins Oberhaus gelingen. Dann scheint sogar eine Verlängerung möglich.

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