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St. Paulis Abwehrchef Lasse Sobiech vor schnellem Comeback

Während sich einige andere Vereine auf den letzten Drücker noch verstärkt haben, verzichtete der FC St. Pauli auf einen Last-Minute-Transfer, obwohl in den Tagen vor Schließung des Transfersmarktes darüber spekuliert wurde, dass der Kiez-Klub noch einen Kreativspieler hinzuholen könnte.

Doch weder der medial heiß gehandelte Sebastian Kerk, dessen Berater öffentlich auch das Interesse St. Paulis bestätigte und der letztlich beim 1. FC Kaiserslautern gelandet ist, noch ein anderer neuer Spieler stieß zum Kader von Trainer Ewald Lienen, der sich auch ohne Verstärkung gut aufgestellt sieht: „Wenn alle da sind, dann stehen wir mit 22 Feldspielern da und ich muss fünf sechs gestandene auf die Tribüne setzen“, betonte Lienen gegenüber der „Morgenpost“ sogar, dass ihm das jetzige Aufgebot in gewisser Hinsicht sogar lieber sei.

Und Lienen kann sich auf absehbare Zeit auf Zuwachs aus den eigenen Reihen freuen. Denn der zuletzt fehlende Abwehrchef Lasse Sobiech stellte nach überstandenem Muskelfaserriss seine Rückkehr in Aussicht: „Alles super, es läuft für mich nach Plan und optimal. Ich bin jetzt schon wieder dabei, in Sprints zu gehen, mit dem Ball zu arbeiten“, so Sobiech ebenfalls gegenüber der „Morgenpost“.

Gut möglich, dass der 25-Jährige schon am kommenden Wochenende gegen Arminia Bielefeld wieder in der Startelf steht. Dann zählt für St. Pauli nach dem verkorksten Start mit drei Niederlagen an den ersten drei Spieltagen nur ein Sieg, um nicht längere Zeit im Tabellenkeller sitzen zu bleiben. Im Abwehrzentrum böten sich dann mit Sobiech, dem vor der Länderspielpause kränkelnden Philipp Ziereis und Kapitän Sören Gonther gleich drei hochkarätige Alternativen für nur zwei Positionen. Dabei betrieb Gonter im Test am Freitag beim Wiener Sportklub auf eher ungewohnte Art und Weise Eigenwerbung und steuerte zwei Treffer zum 6:1-Sieg bei.

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