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St. Pauli ist gerettet – Kaderplanungen können beginnen

Der FC St. Pauli hat den Klassenerhalt am Freitagabend perfekt gemacht. Mit dem 2:1-Erfolg im Spiel beim zuvor punktgleichen 1. FC Kaiserslautern landeten die Kiez-Kicker ihren fünften Sieg in Serie und haben nun 41 Zähler auf dem Konto.

Fraglos eine bemerkenswerte Entwicklung, die die im Herbst schon von vielen Beobachtern abgeschriebenen Braun-Weißen durchlaufen haben. Nach nur sechs Punkten aus den ersten 14 Spielen deutete sich schon vor Weihnachten mit fünf Punkten aus drei Partien ein Aufwärtstrend an, der dann im neuen Jahr richtig Fahrt aufnahm. Aus den 15 Spielen der Rückrunde verbuchte St. Pauli bemerkenswerte 30 Punkte, die im Schnitt der Ausbeute eines Aufsteigers entsprechen.

Kein Wunder, dass Trainer Ewald Lienen, der trotz des kapitalen Fehlstarts im Amt geblieben ist, nach dem Sieg auf dem Betzenberg sehr zufrieden und glücklich war: „Wir können auf das, was wir geleistet haben, stolz sein. Wir hatten in der Hinrunde auch sehr viel Pech gehabt. Jetzt hatten wir auch mal das Glück auf unserer Seite. Das haben wir uns verdient und erarbeitet.“

Nun stehen am Millerntor die Planungen für die neue Saison an. Dabei gilt es zunächst, die Zukunft der zehn Spieler mit auslaufenden Verträgen zu klären. Während Philipp Heerwagen und Bernd Nehrig per Option gehalten werden können, wird der von Werder Bremen ausgeliehene Lennart Thy nicht weiterverpflichtet. Die beiden anderen Leihspieler Cenk Sahin (Basaksehir) und Mats Möller Daehli (SC Freiburg) sollen hingegen nach Möglichkeit bleiben. Ebenso Kapitän Sören Gonther.

Offen ist dagegen, ob Daniel Buballa und die drei Talente Talente Yi-Young Park, Jan-Marc Schneider und Dennis Rosin neue Angebote erhalten. Alle Akteure werden vermutlich nicht bleiben, soll doch auch Platz für neue Spieler geschaffen werden.

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