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SpVgg Greuther Fürth verlängert mit Ilir Azemi – Comeback weiter offen

Der 7. August 2014 begann für Fans und Verantwortliche der SpVgg Greuther Fürth mit einem Schock. Die Nachricht vom schweren Unfall von Torjäger Ilir Azemi verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Ebenso, dass der Kosovare in Lebensgefahr schwebt, doch immerhin ist es gelungen, diese schnell zu bannen.

Ein knappes Jahr später hat sich Azemi so gut gemacht, dass trotz schwerer Verletzungen wie einer Lungenquetschung und mehreren Knochenbrüchen ein zunächst utopisches Comeback als Fußball-Profi wieder möglich scheint. „Ich träume weiterhin davon, in den Profisport zurückzukehren. Ich weiß, dass dies nicht leicht wird, bin der Spielvereinigung aber sehr dankbar, dass sie mich auf diesem Wege unterstützt. Für mich ist das auch Ansporn, in den kommenden Wochen und Monaten noch intensiver zu arbeiten“, erklärte Azemi nun anlässlich der Verlängerung seines Ende Juni ausgelaufenen Vertrages um zwei Jahre bis 2017.

Wann mit dem Stürmer, der im vergangenen Sommer auf dem Wunschzettel mehrerer Bundesligisten stand, aber letztlich in Fürth geblieben ist, wieder auf dem Spielfeld zu rechnen ist, lässt sich aktuell allerdings nicht seriös einschätzen, wie Fürths Direktor Sport Martin Meichelbeck durchblicken ließ: „Der Zeitpunkt seiner Rückkehr auf den Platz ist nach wie vor offen. Ilir muss sehr viel Energie und Beharrlichkeit investieren, in der Hoffnung, dass sein Körper diesen Weg mitgeht.“

Davon, dass Azemi noch in dieser Saison auf den Platz zurückkehren wird, sollte man indes besser nicht ausgehen. Nicht von ungefähr haben die Franken mit Veton Berisha von Viking Stavanger und dem aus der Türkei nach Deutschland zurückgeholten Domi Kumbela zwei weitere Angreifer verpflichtet, die erst einmal mit Sebastian Freis um den Stammplatz kämpfen. Kommt auch noch ein fitter Azemi hinzu, wäre die SpVgg vorne ganz stark aufgestellt.

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