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SpVgg Greuther Fürth sortiert aus – Kommt ein Umbruch in der Innenverteidigung?

Vor dem Start in die Restrückrunde besitzt die SpVgg Greuther Fürth als Tabellenzweiter mit vier Punkten Vorsprung auf den 1. FC Kaiserslautern eine sehr gute Ausgangsposition, die allerdings auch ein Stück weit trügerisch ist. Denn gleich am ersten Spieltag nach der Winterpause gastieren die Franken in Kaiserslautern und mit einer Niederlage auf dem Betzenberg würde der Vorsprung auf nur noch einen Punkt schmelzen.

In Fürth ist man allerdings guter Dinge, dass die Mannschaft von Trainer Frank Kramer die anstehenden Aufgaben meistern kann und hat sich deshalb abgesehen von der Verpflichtung von Innenverteidiger Benedikt Röcker vom VfB Stuttgart auf dem winterlichen Transfermarkt zurückgehalten. Vielmehr bastelt Sportdirektor Rouven Schröder hinter den Kulissen schon am Kader für die neue Saison und muss dabei einige nicht einfache Entscheidungen treffen. So musste Schröder in den vergangenen Tagen und Wochen mehreren Profis mitteilen, dass ihr am Saisonende auslaufender Vertrag nicht mehr verlängert wird.

Während Angreifer Stefan Lex schon die Konsequenzen gezogen und den Verein in Richtung FC Ingolstadt verlassen hat, befindet sich Sebastian Tyrala nach langer Verletzungspause noch in der Orientierungsphase. Bis zum Transferschluss am Freitag könnte Tyrala den Verein aber noch wechseln, wie auch Robert Zillner, der als letztes von seiner Ausmusterung erfahren hat. Der 28 Jahre alte Allrounder gab im „Kicker“ selbst bekannt, dass Fürth die neue Saison ohne ihn plant und verriet überdies, am liebsten innerhalb der 2. Bundesliga wechseln zu wollen.

Unterdessen steht in der Innenverteidigung möglicherweise ein größerer Umbruch an. Aktuell enden die Arbeitspapiere von Thomas Kleine, Mergim Mavraj und Kevin Kraus am Ende der Saison und in allen Fällen ist eine Verlängerung noch offen. Für den Fall, dass mehrere Abwehrspieler gehen, scheint sich die SpVgg indes vorzubereiten und soll Marcel Franke vom Halleschen FC beobachten.

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