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Sorgenfalten beim 1. FC Nürnberg – Raphael Schäfer droht das Saison-Aus

Mit dem gestrigen 2:1-Sieg gegen den 1. FC Kaiserslautern hat der 1. FC Nürnberg nach Punkten mit dem SC Freiburg gleichgezogen und die Breisgauer damit vor dem Spitzenspiel am Montag gegen Tabellenführer RB Leipzig unter Druck gesetzt. Wie schon eine Woche zuvor im Derby gegen die SpVgg Greuther Fürth tat sich der Club allerdings auch gegen den FCK sehr schwer und kam erst kurz vor dem Ende und begünstigt durch einen Fehler von Lauterns Schlussmann Marius Müller zum Siegtreffer durch Zoltan Stieber, der sich aufgrund seines Torjubels anschließend aber eine völlig unnötige gelb-rote Karte abholte.

Weitaus mehr Kopfzerbrechen als Stiebers Sperre bereitet Trainer Rene Weiler indes die Auswechslung von Torwart Raphael Schäfer, der sich nach einer Stunde ohne Fremdeinwirkung verletzte. Schäfer dementierte zwar nach Spielende den vom FCN verkündeten Verdacht auf Riss der Achillessehne, doch sieht es schon danach aus, als müsste der 37 Jahre alte Schlussmann längere Zeit pausieren. Und sollte sich bei der MRT-Untersuchung am Montag doch ein Achillessehnenriss bestätigen, wäre die Saison für Schäfer sicherlich beendet. Und möglicherweise auch die Karriere, denn noch ist offen, ob der Routinier seinen Ende Juni auslaufenden Vertrag noch einmal verlängert.

Nachdem der im Sommer als neue Nummer eins vom VfB Stuttgart geholte Thorsten Kirschbaum im ersten Drittel der Saison mehrfach nicht gut aussah und der dritte Keeper im Bunde, Patrick Rakovsky, vergangene Saison seinen zwischenzeitlich eroberten Stammplatz an Schäfer verlor, sehen nicht wenige Beobachter den drohenden Ausfall von Schäfer mit einem eher unguten Gefühl.

Zumindest gegen Kaiserslautern bot Rakovsky nach seiner Einwechslung ein fehlerfreie Partie und verhinderte mit einer starken Parade gegen Antonio-Mirko Colak bereits in der Nachspielzeit sogar den Ausgleich.

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