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Sommerpause in der 2. Liga: Schauen wir nach Brasilien

WM 2014

WM 2014 in Brasilien (Bild: © Goodshoot/Thinkstock)

Nach der sensationellen Relegation, in der Darmstadt im Rückspiel überraschend noch die Wende gelang und Bielefeld in die Drittklassigkeit verbannte, kehrt nun erst einmal Ruhe ein: Die Zweite Liga hat Sommerpause und die Aufmerksamkeit der Fußballfans richtet sich voll und ganz auf die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien.

Zweitligaspieler bei der Weltmeisterschaft

Aus den deutschen Bundesligen sind etliche Legionäre bei der WM dabei, darunter Stars wie Bayerns Franck Ribéry (für Frankreich), Wolfsburgs Luis Gustavo (für Brasilien) und Stuttgarts Vedad Ibisevic (für Bosnien-Herzegowina). Interessant für Zweitliga-Fans ist die Tatsache, dass auch einige bekannte Gesichter aus der zweiten Liga in Brasilien dabei sind: Die australische Mannschaft nimmt beispielsweise Ben Halloran von Fortuna Düsseldorf und Matt Leckie vom FSV Frankfurt mit nach Brasilien, Bosnien-Herzegowina Adnan Zahirovic vom VfL Bochum, Kamerun Mohamadou Idrissou vom 1. FC Kaiserslautern, Griechenland Kostantinos Fortounis, ebenfalls Kaiserslautern, und schließlich Torhüter Mohammad Davari von der gerade in die zweite Liga abgestiegenen Eintracht Braunschweig für den Iran.

Japan hat sogar zwei Legionäre aus der zweiten Liga im Kader: Yuya Osako von 1860 München und Hiroshi Kiyotake vom abgestiegenen 1. FC Nürnberg. Ebenfalls für Nürnberg spielen Josip Drmic, der für die Schweiz bei der WM Tore schießen soll, und der US-Amerikaner Timothy Chandler.

Aber Achtung: Diese Liste kann sich noch ändern, denn erst Anfang Juni müssen die Trainier ihre Kader für die WM definitiv bekannt geben. Bis dahin werden die meisten noch den einen oder anderen Spieler aus dem Aufgebot streichen und möglicherweise auch noch Spieler nachnominieren.

Wer wird Weltmeister?

Von den Zweitliga-Spielern bei der WM wird sich wohl keiner Hoffnungen auf einen Titelgewinn machen können. Bei Wettportalen wie digibet.com werden ihre Teams unter „ferner liefen“ gehandelt und den meisten droht schon in der Vorrunde das Aus. Lediglich die Schweiz und Japan können auf ein Weiterkommen in die Finalrunde hoffen: Die Schweiz trifft in der Gruppe E auf leichte Gegner wie Ecuador und Honduras und kann sich dadurch wohl den zweiten Platz hinter Frankreich sichern. Japan bekommt es mit Griechenland, Kolumbien und der Elfenbeinküste zu tun.

Und wer sind die Favoriten für die WM? Logisch: Zunächst einmal Rekordweltmeister Brasilien, das den Heimvorteil nutzen will, sowie Nachbar Argentinien mit Superstar Lionel Messi und der amtierende Weltmeister Spanien. Aber auch die deutsche Elf rechnet sich gute Chancen aus – wieder einmal.

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