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Selim Gündüz bleibt beim VfL Bochum – Yusuke Tasaka vor Abschied

Bei 14 Punkten Rückstand auf den dritten Platz und zehn Zählern Vorsprung auf die Abstiegszone kann der VfL Bochum getrost schon seine Planungen für ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga intensiveren. Klar ist bereits, dass der Revierklub für die Zukunft voll auf den im Winter gekommenen, neuen Trainer Gertjan Verbeek setzt, unter dessen Regie spielerische Fortschritte unverkennbar sind.

Verbeek macht denn auch keinen Hehl daraus, in der neuen Saison die vorderen Plätze angreifen zu wollen,wofür der Kader aber sicherlich noch auf der einen oder anderen Position verstärkt werden muss. Bevor es mit potentiellen Neuzugängen konkreter wird, arbeitet Sportvorstand Christian Hochstätter aber zunächst die nicht wenigen offenen Personalien im vorhandenen Kader ab.

Und das durchaus mit Erfolg. Nachdem Felix Bastians schon per Option für zwei weitere Jahre gebunden wurde, unterschrieb nun auch Selim Gündüz ein neues Arbeitspapier bis 2018. Nachdem Hochstätter die Forderungen des 20 Jahre alten Mittelfeldspielers noch wenige Wochen zuvor als zu hoch bezeichnet hatte, nahm der Manager den Youngster nach erfolgter Unterschrift in Schutz: „Die Verhandlungen mit Selim Gündüz sind trotz anders lautender Berichte stets in einem vernünftigen Rahmen abgelaufen, Selim hat sich absolut korrekt verhalten.“ Gleichzeitig ließ Hochstätter durchblicken, von Gündüz in Zukunft noch einiges zu erwarten: „Er hat sich in dieser Saison außerordentlich gut entwickelt, ist aber noch längst nicht am Ende dieser Entwicklung angekommen. Wir trauen ihm durchaus zu, eine feste Größe im Lizenzspielerkader des VfL zu werden. Selim bringt vieles mit, um als Profi erfolgreich zu sein: Schnelligkeit, Stärken im Dribbling sowie den fußballspezifischen Instinkt.“

Seine Zukunft an der Castroper Straße hinter sich hat hingegen wohl der Japaner Yusuke Tasaka. Der offensive Mittelfeldspieler wurde verletzugsbedingt im Jahr 2015 noch nicht eingesetzt und angesprochen auf die Perspektiven Tasakas erklärte Coach Verbeek, dass man den Techniker wohl nicht mehr im VfL-Trikot sehen werde. Wenn sein Vertrag Ende Juni ausläuft, wird Tasaka aller Voraussicht nach in seine japanische Heimat zurückkehren.

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