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Sebastian Boenisch verstärkt 1860 München

Der TSV 1860 München hat von der Möglichkeit, vereinslose Spieler auch nach dem offiziellen Transferschluss am 31. August verpflichten zu können, Gebrauch gemacht und sich mit Sebastian Boenisch verstärkt. Der 14-fache polnische Nationalspieler war seit seinem Vertragsende am 30. Juni bei Bayer Leverkusen ohne Klub und unterschrieb nun bei den Löwen ein Arbeitspapier bis Juni 2018.

Für Boenisch, der die Erfahrung aus 124 Bundesliga-Spielen mitbringt, ist es nichts Neues, erst verspätet bei einem neuen Verein anzuheuern. Auch nach dem Ende seiner Zeit beim SV Werder Bremen war der beidseitig einsetzbare Außenverteidiger im Sommer 2012 mehrere Monate lang ohne Verein, ehe er dann im November in Leverkusen unterschrieb.

Bei den Löwen ist der 29-Jährige nun als Soforthilfe eingeplant und könnte direkt die rechte Abwehrseite besetzen, auf der sich Marnon Busch bei der 0:2-Niederlage vergangene Woche bei den Würzburger Kickers als einer von mehreren Schwachpunkten in der aktuell von Verletzungen gebeutelten Löwen-Elf erwiesen hat. „Mit seiner Erfahrung kann er uns direkt weiterhelfen. Dabei kommt ihm zu Gute, dass er die Situation kennt, während der laufenden Saison zu einem neuen Verein zu kommen. Bereits bei seinem Wechsel nach Leverkusen hat er bewiesen, dass er nur eine kurze Anpassungszeit braucht“, ist Geschäftsführer Thomas Eichin guter Dinge, dass Boenisch auf Anhieb zu einer wesentlichen Verstärkung wird.

Zugleich betonte Eichin, dass es sich nicht um einen Panikkauf als Reaktion auf die zuletzt wenig überzeugenden Ergebnisse handelt, sondern Boenisch schon längere Zeit Gegenstand interner Diskussionen war und auf jeden Fall für die Winterpause als potentielle Verstärkung angedacht war: „Sebastian ist ein Spieler, den wir bereits im Sommer auf dem Zettel hatten. Aufgrund der aktuellen Personalsituation haben wir uns entschlossen, unsere Abwehr schon jetzt und nicht erst in der Winterpause zu verstärken.“

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