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SC Paderborn vor dem zweiten Abstieg in Folge?

Vor einem Jahr um diese Zeit hatte der SC Paderborn noch gute Karten im Kampf um den Klassenerhalt in der Bundesliga, den die Ostwestfalen dann im Endspurt unter anderem wegen einer 1:2-Heimniederlage am letzten Spieltag gegen den direkten Konkurrenten VfB Stuttgart aber doch noch verloren.

Dieser Abstieg zwar zwar fraglos eine Enttäuschung, kam aber auch nicht wirklich überraschend, weil der SCP schlichtweg nicht über die wirtschaftlichen Mittel verfügte, um mit den anderen Bundesligisten mitzuhalten. Immerhin aber hat Paderborn die hohen TV-Einnahmen aus dem Bundesliga-Jahr dafür genutzt, sich in Sachen Infrastruktur deutlich besser aufzustellen, sodass mittel- bis langfristig wieder die Rückkehr ins Oberhaus angepeilt werden sollte.

Nun aber droht den Ostwestfalen sogar der Sturz in die Drittklassigkeit. Nach dem gestrigen Offenbarungseid bei der 0:4-Niederlage im eigenen Stadion gegen den 1. FC Union Berlin ist die Angst vor dem zweiten Abstieg binnen einen Jahres enorm und es gibt derzeit wenig Anhaltspunkte, die Hoffnung machen. So präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Rene Müller, der in der Vorwoche in seinem vierten Spiel die erste Niederlage einstecken musste, gegen die Eisernen völlig desolat und lag schon nach 36 Minuten aussichtlos mit 0:4 zurück. Dass am Ende eine noch höhere Pleite vermieden werden konnte, lässt sich nicht wirklich als Erfolg verkaufen.

Fünf Spiele bleiben dem SCP nun noch, um zumindest den einen Punkt Rückstand auf den Relegationsplatz wettzumachen, der als letzter Rettunganker dienen könnte. Das Restprogramm macht indes nicht wirklich Hoffnung. Beim FSV Frankfurt und beim TSV 1860 München warten zwar noch Duelle gegen direkte Konkurrenten, doch darüber hinaus steht ein schweres Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim auf dem Programm, während mit dem 1. FC Nürnberg und dem SC Freiburg noch zwei Aufstiegsfavoriten nach Paderborn kommen.

 

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