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SC Paderborn verliert Derby – Weiter Nachkäufe geplant

Nach dem Abstieg aus der Bundesliga, die nicht ganz unerwartet ein einjähriges Abenteuer geblieben ist, haben einige Experten dem SC Paderborn auch in Liga zwei eine schwere Saison prophezeit. Und allem Anschein nach scheinen diese Prognosen zuzutreffen, finden sich die Ostwestfalen doch nach fünf Spieltagen mit lediglich drei Punkten im Tabellenkeller wieder.

Nur am zweiten Spieltag bei Fortuna Düsseldorf gelang ein 2:1-Sieg, der allerdings dadurch ein Stück weit relativiert werden muss, dass die Fortuna sogar erst einen Zähler auf dem Konto hatte. Paderborns Trainer Markus Gellhaus sprach denn am gestrigen Samstag nach der bitteren 1:2-Heimniederlage im Derby gegen Arminia Bielefeld nicht von ungefähr davon, dass seine Mannschaft noch Zeit brauche.

Allein auf den Faktor Zeit scheint man beim SCP aber nicht zu setzen. Vielmehr sollen bis Transferschluss am morgigen Montag noch zwei weitere Neuzugänge kommen, nachdem in den vergangenen Tagen mit Christian Bickel (Hansa Rostock), Hauke Wahl (Holstein Kiel) und Kevin Stöger (VfB Stuttgart) bereits dreimal nachgebessert worden ist. Dank der insgesamt mehr als fünf Millionen Euro, die die Abgänge mehrerer Leistungsträger wie von Uwe Hünemeier, Elias Kachunga oder Mario Vrancic sowie der Abgang von Trainer Andre Breitenreiter in die Kassen gespült haben, sind noch finanzielle Mittel vorhanden, um nachzubessern.

Während die Defensive nach dem Wahl-Transfer wohl weitgehend steht, soll für die Offensive noch der eine oder andere Neue kommen, wobei angesichts der bislang durchwachsenen Angreifer Nick Proschwitz und Mahir Saglik wohl in erster Linie noch an einen Stürmer gedacht ist, zumal Srdjan Lakic verletzungsbedingt bisher noch gar nicht ins Geschehen eingreifen konnte und seine Form auch erst finden muss.

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